Wieder mal Apple fail

Angeblich sind die Macs ja immer unschlagbar einfach. Ich kann nur folgendes erzählen – und das ist eine Erfahrung die ich wiederholt gemacht habe. Der aktuelle Fall ist ein kleiner Mac Laptop als Besucher in einem WEP-Netzwerk:

  1. Erste Verbindung ging soweit ganz ok. Netzwerk wurde angezeigt und nach Eingabe des Schlüssels stand die Verbindung. (so weit so gut!)
  2. Der Versuch auf dem Netzwerkdrucker (IPP/CUPS) zu drucken scheiterte. Der Netzwerkdrucker wurde nicht auf dem Mac angezeigt. Auch die Eingabe von Hand führte zu keinem Ergebnis. Er sagte zwar der Drucker wäre betriebsbereit, aber jeder Druckversuch scheiterte. Am entfernten Drucker kam auch nie etwas an.
  3. Dann einen Tag später nach einem Neustart vergisst Laptop Wireless-Verbindung und auch nach Stunden der Versuche scheint es nicht einfach möglich zu sein, die Verbindung erneut zu konfigurieren.

So weit also zum angeblich einfachen Funktionieren der Macs. Ich hatte vor ein paar Jahren im Haus auch einen Nachbarn, der als einziger einen Mac hatte – und keiner hatte so viele Probleme wie er. Das lustige ist – diese Mac-User können noch so viele Probleme haben als einzige. Schuld ist irgendwie immer alles andere – oder „das ist eben so“. Da sind Windows-User oft eher technikkritisch. Sagen oft sie würden gerne was anderes nutzen, z.B. Linux oder Mac. Von Mac rate ich natürlich auch oft ab.

Sicher hat Linux auch seine Schwächen. Aber ich finde so ein teures Betriebssystem mit dem Ruf das einfachste zu sein, sollte nicht an so vielen Punkten versagen, wie es das Mac OS derzeit oft tut. Wenn Mac OS einfacher ist, warum fällt es mir dann mit Windows und Linux leichter?

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Wieder mal Apple fail

Wie sicher mit dem Browser umgehen?

Da ich immer wieder feststelle, dass es da große Unterschiede gibt, wie Leute mit dem Firefox Browser umgehen.

  1. Sehr wenige Erweiterungen installieren. Jede Erweiterung verringert die Sicherheit des Firefox. Ja auch die Erweiterungen, die die Sicherheit erhöhen sollen. Je mehr Code, desto mehr mögliche Fehler.
  2. Firefox in den Privaten-Modus versetzen (löscht alle Cookies nach dem verlassen, Schaltet Autovervollständigung ab, speichert keine Passwörter, etc.) . Das verhindert das Anlegen unzähliger Daten und man kann weniger Nachvollziehen wo man war oder wer man ist.
  3. Kein Blocken von Javascript mit NoScript. Zum einen ist Javascript nicht mehr so gefährlich wie noch vor Jahren, zum anderen zeigt der NoScript-Adblock-Fall auch, was bei solchen Erweiterungen manchmal noch so läuft.
  4. Safe-SSL-Erweiterung. Zeichnet einen Rahmen um Seiten, die SSL-gesichert sind. Das ist in meinen Augen sehr sinnvoll, da man während des Browsens sowas schnell vergisst. Ich finds sogar viel, viel wichtiger als die Warnungen bei nicht ganz korrekten SSL-Zertifikaten, weil. Ja klar kann man Verbindungen abfangen und sowas fälschen – mein Hauptproblem sind aber die 99,99% unverschlüsselter Seiten über die ich in Klartext Passworte übertrage. Eigentlich sollte der Browser das anzeigen. Aber das Schloss-Symbol ist dazu zu unauffällig.
  5. Counterpixel-Erweiterung – zeigt an wenn Daten auf einer Website zu Datensammeldiensten wie Google Ads übertragen werden.
  6. Adblock Plus-Erweiterung – blockt alles an Werbung und verhindert ungewollte Popups. Kann man überhaupt anders surfen?

Wäre Tor , JonDo oder ein ähnlicher Dienst schneller und zuverlässiger würde ich es vielleicht auch dauerhaft anhaben.

NoScript mochte ich nie besonders, da man sich dann mit jeder Website individuell beschäftigen muss – was will und was muss man freischalten – dann testen ob es reicht – ggf. nächste Website wieder das gleiche. Das mag ja dafür taugen wenn man nur eine handvoll Webseiten ansurft – aber bei meinem Webseitenkonsum würde mich das wahnsinnig machen.

Ich sehe das Hauptproblem beim Surfen in dem Anfallen von Daten an und nicht in der Übernahme meines Browsers durch „bösartige“ Javascripts. Insbesondere wiel ich ja auch Firefox unter Linux nutzen. Beim Internet Explorer auf Windows biete sich da viel mehr Möglichkeiten auch totale Kontrolle des Computers zu erlangen.

Meiner Beobachtung nach haben die meisten Leute aber gerade DAVOR auch unter Linux MEHR Angst. Vielleicht weil sie Firefox unter Windows kennengelernt haben und dann die Mechanismen übertragen. Wie man aber heute immer noch NoScript benutzen kann ist mir nach dem was alles vorgefallen ist total unverständlich. Mit Sicherheit hat das nichts mehr zu tun.

Wie sicher mit dem Browser umgehen?