Deutsche Kolonialpolitik 2014 im #Irak

Steinmeier im Irak. Steinmeier vor der Kamera. Trotz der humanitären Hilfe wirkt das auf mich nach wie vor als großes Kriegstamtam.

Zu den möglichen Waffenlieferungen:

Wie sogar zum Teil auf tagesschau.de in einem Interview schon thematisiert wurde, kann man niemals garantieren, was mit den Waffen in Zukunft passiert. Im Irak ist ja bereits gerade das Problem, dass die IS ohne Waffenlieferungen gar nicht tun kann, was sie gerade tut. Daher wäre es eigentlich logisch die Einschränkung von Waffenlieferungen und Waffenhandel im allgemeinen zu fordern. Das traurige ist, dass Waffenhandel Teil unseres Wirtschaftsssystems ist. Genau so, wie Krieg und das Töten Teil unserer Politik. Egal welcher aktuelle Konflikt: Ohne Waffen und Unterstützung von außen wären viele Konflikte nicht so hart, wie sie oftmals geführt werden. Der weltweite Waffenhandel erklimmt dabei immer neue Rekorde (Anup Shah, The Arms Trade is Big Business, Global Issues, Updated: January 05, 2013).

Mit welcher Leichtigkeit dabei auch in Deutschland über Waffehandel gesprochen wird, ist erschreckend. Man kann nicht sagen, dass im Irak nie militärisch eineggriffen wurde, oder zu wenig Waffen geliefert wurden. Im Gegenteil. Genau diese Tatsachen sind ja Mitursachen für das Problem. Wobei mir das plötzliche Auftauchen der IS-Truppen in den Medien immer noch ein Rätsel ist.

Davon abgesehen erscheint in der Berichtertstattung „Humanitäre Hilfe“ auch oft als Waffe – z.B. in dem Bericht der DW – dargestellt, wie sehr diese Hilfe vom Militär abhängt.

Deutsche Kolonialpolitik 2014 im #Irak

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