Liebe & Rechtsradikalismus

Da wird ja zur Zeit viel geschrieben um die Olympionikin Drygalla und irhe Beziehung. vielsagend dabei dieser Paragraph in einem ARD-Artikel:

Der Landesruderverband (LRV) Mecklenburg-Vorpommern stellt sich hinter Drygalla. Nadja als „Trojanisches Pferd“ der Neonazis im Achter darzustellen, sei abenteuerlich, sagte Verbandspräsident Hans Sennewald am Sonnabend der „Ostsee-Zeitung“. Sennewald habe demnach lange mit Drygalla über die Beziehung zu ihrem Freund gesprochen. Sie habe ihm versichert, Rechtsextremismus abzulehnen. „Ich kann nicht beeinflussen, an wen ein junges Mädchen sein Herz verschenkt“, sagte Sennewald.

Da passt doch was nicht zusammen: Wie kann man „Rechtsextremimus“ ablehnen udn gleichzeitg jemanden lieben, der genau dafür steht? Es geht hier ja nicht um Verliebtsein von zwei Menschen, die nichts voneinander wissen, sondern die beiden haben ja offenbar bereits eine langjährige Beziehung? Wer Rechtsextremismus ablehnt und damit den Mord an andersdenkenden Menschen, der kann ja wohl kaum mit jemandem eine Beziehung pflegen, der genau diesen Rassenhass predigt?

Wer diese Logik akzeptiert, wie der Landesruderverband Meckpomm, der scheint mit  diesem Gedankengut auch keine echten Probleme zu haben? Offenbar ist dort vieles miteinander vereinbar?

 

Liebe & Rechtsradikalismus

3 Gedanken zu “Liebe & Rechtsradikalismus

  1. tlow schreibt:

    Es ist schon schräg, wenn man die Kommentare bei tagesschau.de liest http://meta.tagesschau.de/id/63737/de-maiziere-nimmt-ruderin-drygalla-in-schutz, nach dem de Maizière die Ruderin in Schutz genommen hat. Wie stellen die Leute sich die Szenen in Olympia vor: Soll die gute Frau mit Israelis an eine Tisch sitzen und dann sagen: „Das ist mein Freund Michaell. Er will Juden umbringen?“ Es ist was anderes, wenn in der Verwandtschaft jemand vorbelastet ist. Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen. Frau Drygalla aber hat mit Rassenhass keine großen Probleme, die ihrer Beziehung im Wege stehen würden. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Das hat nichts mit Sippenhaft zutun. Es geht darum, dass sich die Frau bewußt zu einem Menschen stellt, der einer menschenverachtenden Ideologie anhängt. Damit ist klar, wie sie denkt.

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