NPD-Kader sucht das rettende Ufer

Was für eine Farce. Da will ein NPD-Kader aussteigen – und der NDR interviewt ihn in aller Naivität. Da werden dann Bilder bedient, dass er ja so unwahrscheinlich rechts wäre, weil er so „bürgerlich“ wäre. Aha, weil das Bürgertum ja nie nationalkonservativ war? Da kann ich nur auf die DNVP verweisen. Genau das BÜRGERLICHE ist doch die Basis und das gefährliche an jedem Rechtsradikalismus! Und warum müssen wir so tun, als wenn sonst alle NPD-Kader Skinheads wären?`Das ist doch Unsinn!

(mehr beim NDR)

Und muss es für NPD-Kader eine zweite Chance geben? Ich denke nicht. Für Mitläufer vielleicht … wenn glaubwürdig. Aber in dem Fall sieht doch jeder, dass da jemand Angst hat, was jetzt im Zuge mit der Aufklärung der NSU-Morde alles ans Tageslicht kommt. Und auch sieht, dass man mit der NPD keinen Blumentopf gewinnen kann. Zur NSU sagt er:

Von den Taten der sogenannten Zwickauer Terrorzelle sei er überrascht gewesen, so Molau. Weder habe er der Szene die dafür nötige Organisationsfähigkeit zugetraut, noch das Ausmaß der Konspiration.

Da kann er viel erzählen. Ich denke nicht, dass es irgendwelche führenden NPD-Kader gibt, die nicht den nötigen Einblick in die Szene haben. Die 140 Morde, die vor dem Bekanntwerden der NSU-Morde in Deutschland bekannt waren, werden gerne verdrängt, besonders bei Bürgerlichen. Da können sich NSU, NPD und CDU die Hand reichen. Womit ich die nicht gleichsetzen will, aber das Maß an Verleugnung und Verharmlosung von rechter Gewalt ist seit Jahrzehnten mehr als nur opportun in der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft.

NPD-Kader sucht das rettende Ufer

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