Tarifabschluss: ver.di betrügt seine Mitglieder

Es wurde immer so dargestellt, dass 6,5% das Minimum einer Erhöhung ist. Nun ist uns allen klar, dass man zu Beginn einer Verhandlung nicht das fordert, was man will, sondern mit einer Maximalforderung.

Die gefühlte Inflation, also die Inflation der häufig genutzten Güter betrug 2011 4,5 %. Das Ergebnis von ver.di für den Öffentlichen Dienst bringt 6,3 % auf zwei Jahre. Das sind 3,15 % mehr pro Jahr. Wenn wir das mit der gefühlten Inflation verrechnen, kommen wir pro Jahr auf einen Reallohnverlust von 1,35 %.

Schon gar nicht gleicht diese Erhöhung irgend etwas aus den Vorjahren aus. Sand in die Augen der Mitglieder.

Tarifabschluss: ver.di betrügt seine Mitglieder

Ein Gedanke zu “Tarifabschluss: ver.di betrügt seine Mitglieder

  1. VERDI ??? schreibt:

    …3,5% zum 01.03. ergibt 2,9% aufs Jahr 2012. Erwartete Inflationsrate rund 3%…
    Bei meinem Gehalt (und das finde ich nicht schlecht) ergibt dies 100.- / Beim Gehalt von
    Hr. Bsirske (14.625 mtl.) entsprechend 420.-… (im übrigen hat er nochmals 400.000.- extra im Jahr für Aufsichtsratsposten).
    Nun, warum nicht die angedachten 200.- für jeden??? Dafür geht die Basis auf die Straße???
    Eine Schmierenkomödie und wenn ich an die Hochglanzflyer denke, die am Montag auf unserem Tisch liegen und uns erklären wie toll der Abschluß ist, könnte ich kotzen!!!

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