Pro Bahn gegen bessere Arbeitsbedingungen

Der Fahrgastverband Pro Bahn äußert sich gegen die Lokomotivführer, die für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Der Flächentarifvertrag ist nur ein Ziel. Auch will die GDL auch von der Bahn mehr Lohn. Die Darstellung, dass die GDL von der Bahn gar nichts will aber bestreikt ist nachweislich falsch. Offenbar versucht die Tagesschau wieder einmal bewusst Meinung zu manipulieren. Pro  Bahn schreibt:

Beim heutigen Streik, der in den Morgenstunden ganz Deutschland lahm legte, wurde deutlich, wie sehr die Bevölkerung unter der festgefahrenen Situation leidet. Die Fahrgäste haben mehrheitlich das Gefühl, von einer Spartengewerkschaft in Geiselhaft genommen zu werden und akzeptieren diese Art der Vorgehensweise nicht.

Was schon mal  gelogen ist. Denn im ARD-Deutschlandtrend äußerten 73% der befragten mit Verständnis für den Streik.

Pro Bahn verkennt dabei ganz nebenbei, dass nur zufriedene, gut bezahlte und ausgeruhte Lokführer den Fahrgästen auch ausreichende Sicherheit bieten. Der Fahrgastverband wird also seinem Namen nicht gerecht und schlägt sich auf die Seite einiger frustrierter Kunden. Die Interessen von Fahrgästen und Bahnangestellten aber gegeneinander auszuspielen ist billig und nützt keiner der beiden Seiten, lediglich der DB und den Privatbahnen. Am besten sofort austreten aus diesem Verband!

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