LokführerInnen streiken für ihre Rechte

Wenn man so manche Stimmen in den Medien und bei Bürgern liest, so muss man feststellen, dass viele offenbar gar nicht mehr wissen, was ein Streik ist und wie Streiks funktionieren.

So wie der Kommentator der WELT. Unter dem Strich halten viele Streiks per se für falsch, weil sie den normalen Ablauf stören. Der GDL wird vorgeworfen Fahrgäste „in Geiselhaft“ zu nehmen.  Dabei besteht in erster Linie ein Abhängigkeitsverhältnis der Beschäftigten von den Bahnunternehmen. Die Bahner streiken und verzichten damit jeden Tag auf Geld.

Von der DB fordert die GDL 5 Prozent mehr Lohn und von allen Bahnen einen Flächentarifvertrag auf DB-Niveau. Bislang ist es so, dass es Privatbahnen ermöglicht wird deutlich unterhalb der DB Beschäftigte anzustellen und damit in Konkurrenz zur DB im Wettbewerb Strecken zu übernehmen, weil ihr Angebot günstiger ist. Defakto bedeutet das dann eine langsame Entwertung der Jobs. Die anderen Bahngewerkschaften haben dem zugestimmt. die GDL leistet Widerstand.

Die GDL ist halt eine der Gewerkschaften, die keine Streiks scheut. Sie tritt für die Forderungen ihrer Mitglieder ein. Und das ist gut so. Streik ohne Beeinträchtigungen kann es nicht geben. Wer sowas fordert hat Streiks nicht verstanden. Würde es keine Beeinträchtigungen geben, so würde kein Streik erfolgreich sein.

Und zu den Aussagen so mancher Bahnkunden, dass sie ja auch gerne mehr Lohn hätten: Na dann los, organisiert euch!

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