Forschungsbericht: Bundeswehr Ort eigenwilliger Umgangsformen

Jede 20. Frau in der Bundeswehr wird vergewaltigt. Die Mehrheit, rund 58% berichten von sexistischen Bemerkungen, berichtet eine Studie mit dem seltsamen Titel „Truppenbild mit Dame“. Dies berichtet Tanja Kreil in der TAZ von heute. Und schließt mit dem Satz „Tanja Kreil war übrigens nie bei der Bundeswehr.

Wundern kann uns das nicht. Militär und Krieg sind eine traditionelle Männerdomäne. Wäre es nur nach den Frauen gegangen, hätten wahrscheinlich viele Kriege gar nicht stattgefunden. In Armeen wird Männlichkeit abgefeiert, wie sonst wohl an kaum einen Ort. Dort ist Töten und Gewalt cool. „Soldaten sind Mörder“ sagte Tucholsky. Ich habe da die Aufregung von Soldaten über so eine einfache Tatsache nie verstanden. Ihr lernt doch, wie man tötet? Ihr werdet doch in fremde Länder geschickt um eben dies zu tun. Ok, natürlich – Frieden sichern…. aber ja nicht mit Verhandlungen, sondern mit Waffengewalt. Armeen sind eben kein Männergesangsverein. Die Waffen, die da verfügbar sind, sind absolut tödlich und gefährlich. Und wenn man das ausspricht, ist es schlimm?

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