Sarrazin beweist, dass die Extremismus-Theorie nicht stimmt.

Sarrazin ist nicht zu einem Rechtspopulisten geworden. Sarrazin ist ein Rassist, dessen Äußerungen aus der angeblich so reinen Mitte kommen:

Man lann natürlich den ganzen Rassismus, der von CDU, FDP, Grünen und FDP kommt versuchen als rechtsextrem einzuordnen, sobald er eine bestimmte Grenze überschreitet. Wahrer ist jededoch, dass Rassismus in erster Linie rassistisch ist – egal welchem politischen Lager sich jemand selbst zuordnet – oder wie weit jemand in der Mitte verankert ist.

Sarrazin beweist als Ex-Finanz-Senator wunderbar, dass die Extremismus-Theorie uns nicht weiterhilft. Einige meinen den Kritikern dieser Theorie dem entgegnen zu müssen, dass Deutschland sich ja verändert hätte. Aber darum gehst doch gar nicht. Sarrazin ist ein Rassist – und daran ist nichts zu deuteln. Er passt aber nicht in das Schema eines klassischen Links- oder Rechtsextremisten. Weil diese Kategorisiereung eben frei erfunden wurde um einzelne Gruppen, insbesondere scharfe Kritiker unseres Systems von „links“ zu diffamieren und vom Verfassungsschutz beobachten lassen zu können.

Um das rechtfertigen zu können muss man einen gleichwertigen Gegner von rechts aufbauen – auch wenn es keine Beziehung zwischen rechts und links gibt. Und auch wenn es Rassisten in jedem politischen Lager gibt.

Die Extremismus-Theorie dient lediglich dazu alltäglichen Rassismus zu rechtfertigen. Denn ein Sarrazin ist ja kein Rechtsextremist – also  kann er ja schreiben was er will und ist als Mann der Mitte per Definition ernst zu nehmen.

Und  da liegt auch eines der Probleme: Kaum ein anderer Rassist wird so gerne mit seinen Thesen in der Medienöffentlichkeit präsentiert, wie Sarrazin.  Es ist Zeit ihn als das zu bezeichnen und so zu behandeln, was und wie er ist! Ich will seine Hasspropaganda nicht mehr zu bester Sendezeit ungekürzt hören müssen

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Sarrazin beweist, dass die Extremismus-Theorie nicht stimmt.

Ein Gedanke zu “Sarrazin beweist, dass die Extremismus-Theorie nicht stimmt.

  1. seyke666 schreibt:

    Wer weniger an reißerischen, denn tatsächlichen Fakten aus der tatsächlichen Lebenswelt von Muslimen interessiert ist, dem sei ganz herzlich das neue Buch „Integrationsunwillige Muslime?“ von Prof. Dr. Ahmet Toprak von der FH Dortmung ans Herz gelegt. Erschienen im Lambertus-Verlag und zu erhalten im Buchhandel, bei amazon usw.
    Im Gegensatz zu zu Sarrazin macht Toprak Hoffnung, dass Integration immer mehr zweigleisig (und zwar aufeinander zugehend) erfolgen wird. Das Buch macht neugierig auf andere Menschen und Kulturen und sollte von jedem politisch und gesellschaftlich aktiven Menschen gelesen werden. Ein Milieubericht, der wirklich aufweckt, aufklärt und aufmuntert: eine kultursensible Pflichtlektüre.

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