Zur BKAs Analyse vom Sperren

Golem berichtet von einer Studie des BKA:

BKA und Kinderpornografie: Löschen funktioniert nicht zügig

Angeblich gibt es da Schwierigkeiten:

Oft sei es schwierig, aufgrund von Untervermietung oder Umleitungen ins Ausland die zuständigen Provider zu ermitteln, heißt es in dem Bericht laut Welt.

Das erscheint mir doch ein wenig seltsam. Denn jede IP-Adresse ist eindeutig einem Provider zuzuweisen. Dieser kann das Routing zu einem Server jederzeit abstellen. Es ist dabei vollkommen egal wo die Websserver  letztendlich stehen. Das Internet ist immer global.

Letztendlich steht ja der Provider, der die IP-Adresse zur Verfügung stellt in der Verantwortung, da über ihn der ganze Verkehr läuft – sofern er nicht jemanden benennen kann, der die inhaltliche Verantwortung trägt.

Zu vermuten ist eher, dass entweder das BKA gar nicht willens war dafür eine Lösung zu erreichen – denn wir wissen ja – es geht eigentlich darum eine Zensurinfrastruktur aufzubauen – das mit der Kinderpornografie ist ja nur vorgeschoben. Oder die BKA-Beamten sind nicht in der Lage schnell simple unf effektive EMails zu versenden. Vermutlich machen sie es sehr umständlich und schreiben dann noch die Falschen an?

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