Vorwürfe gegen Mixa, was ist dran?

Was passiert ist und wie ehrlich die Vorwürfe gegen Walter Mixa sind, kann man nicht wissen. Allerdings bedeuten die bisherigen sechs eidesstattlichen Versicherungen, dass die Betroffenen bereit sind Konsequenzen zu tragen, wenn ihre Vorwürfe sich als unwahr herausstellen würden. Das heisst entweder sind sie voreilige/unvorsichtig, oder wenn sie sich der Konsequenzen voll bewusst sind, müssten die Vorwürfe stimmen.

Seit Monaten hören wir in Deutschland von Vorwürfen gegen Kirchenvertreter. Viele davon sind bereits belegt. Ich bin sicher, dass es auch mal so etwas wie Trittbrettfahrer gibt. Aber die Menge der Fälle ist doch schon sehr erschreckend.

Gerade Herr Mixa hat sich ja zum Moralapostel aufgeschwungen und insbesondere den 68ern den Krieg erklärt.

Das anhand der Schwere der Vorwürfe die Kirche hinter Mixa steht finde ich sehr bedenklich. Denn es bedeutet, dass wieder einmal im Zweifelsfalle eher dem eigenen Mann vertraut wird und nicht möglichen Opfern. Anstatt erst einmal die Vorwürfe zu prüfen macht sich die Kirche so immer wieder mit schuldig an Vertuschung und somit auch an Mißbräuchen selbst, die erst in so einem Umfeld gedeihen können, wenn Täter davon ausgehen können, dass ihr Arbeitgeber im Zweifelsfalle immer zu ohnen stehen wird.

Die Kirche hat ganz eindeutig zu viele Freiräume und nimmt sich Sachen heraus, die ihr nicht zustehen, weil sie seit langem nicht die moralische Autorität besitzt, die sie immer behauptet zu besitzen. Früher hat die Kirche zu Kreuzzügen aufgerufen und heute betreut die Kirche Soldaten in Afghanistan, damit diese weiterkämpfen. Die Kirche macht sich seit Jahrhunderten mitschuldig an Verbrechen unter unterschiedlichen Vorzeichen – und nicht zuletzt oft im Namen ihres Glaubens.

(Mehr dazu inzwischen auf BR)

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Vorwürfe gegen Mixa, was ist dran?

Ein Gedanke zu “Vorwürfe gegen Mixa, was ist dran?

  1. petersemenczuk schreibt:

    Da den Katholiken die Notlüge erlaubt ist vom Papst,
    kann man nicht erwarten, dass er die Wahrheit sagt,
    zu der ein jeder Christ verflichtet ist.
    Und da die Katoliken keine Christen sind und
    auch nicht das Recht haben von Christus,
    als solche sich zu bezeichnen,
    (siehe die Lehre Jesu Christi und die Lehre der Katholiken)
    so fällt die Frucht so aus,wie der „Stamm und Papst“
    ihm erlaubt.

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