Was für manche Männer schon Gewalt ist

Im Artikel „Drohungen vor Männerkongress: Professor Amendt muss mit Leibwächtern auftreten“ wird von der Bedrohung des Lebens von Professor Amendt auf dem Männerkongress an der Uni Düsseldorf berichtet. Gespannt lese ich den Artikel um zu lesen wie der Mordanschlag verhindert wurde. Und finde diesen Hinweis:

Dem Vernehmen nach haben feministische Kreise aus Berlin und Düsseldorf die Universität Düsseldorf aufgefordert, Professor Amendts Vortrag zu streichen. Anderweitig würde das Folgen haben, „noch ist Zeit …“ (das zu ändern).

Aha, „dem Vernehmen“ nach sollen irgendwelche Kreise also mit Konsequenzen gedroht haben. Aha. Das ist also lebensbedrohlich. Sehr konkret. Sieht ja eher so aus, als wenn Herr Amendt da einen Punkt machen wollte in dem er sich Leibwächter mietete um damit wieder mal die Gewalttätigkeit von Frauen zu beweisen. Sehr spaßig. Und wie einfühlsam Arne Hoffmann nachfragt…

Siehe dazu auch den Hinweis im Femokratieblog:

Das der Kongress stattgefunden hat, scheint lange Zeit auf der Kippe gewesen zu sein. Man munkelt, dass der Grund dafür, die Präsenz des Herren Prof. Amendt gewesen sein soll. Während des Kongresses wurde er auch permanent von zwei Bodyguards begleitet. Der Grund dafür scheinen Morddrohungen gewesen zu sein.

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Was für manche Männer schon Gewalt ist

40 Gedanken zu “Was für manche Männer schon Gewalt ist

  1. Isi schreibt:

    Amendt ist doch schon fast 100. Wenn ich mal so alt bin, nenne ich meinen Zivi auch Leibwächter und beweise mit ihm die Gewalt des Patriarchats – wäre es nicht so müßte ich ihn ja nicht mitbringen – und halluziniere mir akute Lebensgefahr.

  2. Komisch, dass von diesen Drohungen nur bei den üblichen Verdächtigen zu lesen ist. Auch komisch im Zusammenhang mit den zur Zeit vermehrt auftauchenden Bedrohungen von Bloggerinnen bzw. der Tatsache, dass diese Frauen nicht mehr schweigen, sondern ganz gezielt das Cyberstalking, mit dem sie belästigt werden, öffentlich machen.
    Honi soit qui mal y pense …

  3. Paranoia 2.0…

    Plakativ präsentiert das Szenemagazin eigentümlich frei die neuen Leiden des alten Amendt und stellt reißerisch fest: Freiheit der Wissenschaft unter Beschuss. Das interessiert mich, was ist denn nun passiert – auf einem Männerkongreß wird die Wissensc…

  4. onyx schreibt:

    Und am allerkomischsten, dass „die üblichen Verdächtigen“ diesmal – oh Wunder – den Behauptungen ohne weiteres Glauben schenken, ohne, wie im umgekehrten Fall bei den Belästigungen und Bedrohungen gegen Frauen, nach „handfesten nachprüfbaren Beweisen“ zu schreien.

    1. Isi schreibt:

      Das ist nicht komisch, sondern deren perfide Strategie: Zweifel werden nur bzgl. der anderweitigen und gegenseitigen Darstellung erlaubt, gewünscht und gepflegt, während die eigenen Darstellungen, Thesen und Argumente mit Klauen und Zähnen, mit Zeter und Mordio verteidigt werden und zwar von allen(!). Zuvor half Arvid mit Muse Miriam noch aus, sowie Maskuhäschen Kyra, um diese Strategie auch aktiv umzusetzen, sprich: in diesem Sinen zu moderieren, aber so richtig braucht man das eben nicht, denn es funktioniert auch so. Das alles kann man unter dem Begriff „Medien-Androkratie“ zusammenfassen und es bietet formale wie inhaltliche Paralellen zur Sprache und Propaganda des Dritten Reichs, sprich: nationalsozialistischer Indoktrinierung durch gezielte Mediennutzung. Victor Klemperer hat dazu in seinem Buch „LTI“ Beispiele genauestens analysiert und anschauliche Hinweise geboten, die man sich dazu ruhig mal anschauen kann. Die Ähnlichkeiten werden verblüffen.

      Als Leitsatz maskulistischer Medienpolitik kann man aber immer wieder eines erkennen:“Der eigene Furz duftet wie ein Strauß Rosen und hilft, die Welt ein bisschen besser zu machen, der Furz anderer hingegen ist ein mörderischer Giftgas-angriff gegen die gesamte Menschheit.“ Diese Strategie der bedingungs- und schamlosen Hysterisierung überall, wo man(n) darf, anzuwenden und so breit und überaus manipulativ in die Medien zu streuen, darüber sind sich Maskulisten einig und verabreden sich sogar eigens dazu. Da wird gelogen, gespammt und gestalkt, dass sich die Balken biegen.

      Vielleicht aber, um der Paranoia der Herren um Senior Amendt zu begegnen, sollte ich mich derweil präventiv selbst wegen der Planung eines fürchterlichen Attentates anzeigen. Irgendeinen Grund (außer schizoider Paranoia) , muß die Anwesenheit seiner Leibwächter ja gehabt haben, denn – dessen bin ich mir sicher – der Mythos vom gefährlichen Leben des Prof. Amendt als Feminismuskritiker werden wir noch oft begegenen, das pflanzt sich fort: Sollte Amendt also irgendwann sterben (alt genug ist er ja), stehen heute die Täterinnen schon, denn sie haben ihn bedroht, gejagt und natürlich schlußendlich hinterrücks gemeuchelt, mit einem Gift, das sich Altersschwäche nennt…

  5. michael schreibt:

    Ihr habt aber schon gelesen, dass seitens der Gleichstellungsbeauftragten genau aus diesem Grund ein Machtwort gesprochen wurde? Im übrigen sind Angriffe gegen Männerrechtler und Wissenschaftler und Kritiker am Radikalfeministen nichts neues. Seien es die Frauenhausgründerin Prizzy oder die Schwarzerkritikerin Esther Villar. Gegen Amendt wurden schon massive Drohungen ausgesprochen, wie lang wohl bis da jemand dabei ist und einen auf Solanas macht.

    Es tut mir leid wenn das rosarote Weltbild von den friedlichen Frauen stört, aber wie wärs denn andersrum?

    Und weiterhin:
    Zitat: Im weiteren Verlauf hat dann die Kongressleitung, auch auf Empfehlung relevanter Stellen Personenschutz für Professor Amendt bereitgestellt.

    Also nicht Amendt hat sich Leibwächter mitgebracht sondern diese wurden ihm gestellt.

  6. onyx schreibt:

    Schön, wenn Amendt soviel Glück hatte, extra Bodyguards gestellt zu bekommen. Solche Privilegien können die „Frauen von nebenan“, die nichts weiter tun, als in Foren und Blogs ihre Gedanken zu veröffentlichen, und genau deswegen Drohungen ausgesetzt sind, nicht genießen. Die können sich nur an die Polizei wenden und werden nicht selten mit „solange nichts konkretes passiert, können wir nichts für Sie tun“, oder „sind Sie sicher, dass Sie sich nicht provozierend verhalten haben?“ abgespeist.

    1. michael schreibt:

      hm, muss man halt auch bezahlen können zwischen Polizeischutz und privaten Sicherheitskräften gibts halt nen Unterschied udn auch zwischen annonymen Postern im Internet und jemand der auf einem Podium steht und sich damit auf den Präsentierteller begiebt.

      Wer hat denn solche Drohungen denn konkret bekommen?

  7. @Michael: Du warst anscheinend beim Kongress dabei und hast sicher Fotos gemacht, auf denen du uns Amendt mit seinen Bodygards zeigen kannst? Außer der Bemerkung der Gleichstellungsbeauftragten, dass sie den Kongress genehmigt hat, kann ich keinerlei Informationen der Veranstalter oder der raumgebenden Universität finden. Belege deine Behauptungen doch mal.

    1. michael schreibt:

      Nein ich war nicht bei dem Kongress dabei, lese aber die Berichterstattung genauso wie ihr:
      Und in dem Interview von Arne Hoffmann mit Hernn Kuhla steht folgendes:

      Kuhla: Das ist allerdings eine brisante Situation im Vorfeld des Kongresses gewesen. Dem Vernehmen nach haben feministische Kreise aus Berlin und Düsseldorf die Universität Düsseldorf aufgefordert, Professor Amendts Vortrag zu streichen. Anderweitig würde das Folgen haben, „noch ist Zeit …“ (das zu ändern). Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni Düsseldorf setzte sich darüber hinweg, in etwa mit den Worten „Ich habe entschieden, dass der Kongress stattfindet“. Im weiteren Verlauf hat dann die Kongressleitung, auch auf Empfehlung relevanter Stellen Personenschutz für Professor Amendt bereitgestellt.

      1. michael schreibt:

        P.S. und da beide Mitglieder von Agens sind, bzw. mit dem Verein wahrscheinlich näher in Kontakt stehen als wir beide, bin ich mir bei schon sicher dass sie besser informiert sind als du!
        Widerspruch seitens des Veranstalters gab es zu diesen Aussagen übrigesn keine, sowas ist eigentlich schon schlechte Presse, oder? Wär doch wieder ne Spitzengelegenheit die AGENs in die Pfanne zu klopfen wenn sie hier Falschbeschuldigungen veröffentlichen, hack doch mal nach bei den Veranstaltern.

      2. Also aus meiner Sicht ist AGENS ein dubioser Verein und keine glaubhafte Quelle. Ich bin gespannt was bei der Anzeige herauskommt, die Herr Amendt ja unzweifelhaft bei einer angenommen Bedrohungslage gestellt hat? Warum liest man davon nichts. Wenn ich bedroht würde, würde ich das jedenfalls tun.

      3. Belege? Naja alleine die Gründungsmitglieder die ich kenne sind das reinste Gruselkabinett http://www.mannifest.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=54:gruendungsmitglieder&catid=31:allgemein&Itemid=55 ob nun Amendt, Kuhla oder Hoffmann… da weiss ich doch schon wohin die Reise geht.

        Oder das verlinkte PDF hier: http://www.mannifest.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=57:sonstige-dokumente&catid=46:arbeitsgruppe-goslar&Itemid=68 . Zitat „Frauen gönnen sich für Familienarbeit Zeit, indem sie Teilzeit arbeiten. Sie fordern zu wenig vehement bessere Kinderbetreuung, um Beruf und Kinder optimal vereinbaren zu können. Sie scheuen sich einen in Teilzeit arbeitenden Ehemann mitzuversorgen, damit dieser seinen Teil der Familienarbeit unter
        guten Bedingungen leisten kann.“ – Need I say more?

      4. michael schreibt:

        Was ist denn daran falsch, überleg mal selbst, Vollzeit 40h mit Anfahrt und überstunden oder Teilzeit ohne Überstunden und dafür mit den eigenen Kindern spielen, für sie da sein und ihnen helfen und sie aufwachsen sehen, ja plus Haushalt aber das gehört so oder so dazu?

        Nicht alle haben die Vorteile wie wir als ITler dass wir von daheim arbeiten können oder als Selbstständige uns unsere Arbeitszeiten selbst einteilen können. Für die meisten ist genau diese Möglichkeit das Ideal dass sie aufgrund Ihrer Berufe nie haben werden. Morgens früh raus mit den Kindern noch abhetzten damit sie in die Schule kommen und dann abends um 6 oder 7 daheim, müde und abgeplackt von der Arbeit, nur um sie dann vielleicht noch für ne Stunde sehen zu können. Das geht dann solang bis sie älter sind aber dann hat man die prägenden Zeiten mit ihnen schon verpasst. Und die besten, dann kommt die Teenagerzeit (*ARGH*).

        Das kann nicht das Ideal sein, eine Entwicklung dahin dass Frauen mehr und Männer weniger arbeiten und das ganze gemeinsan anpacken gibt es zwar vereinzelt aber wieviele Frauen entdecken während oder nach der Schwangerschaft, dass es Ihnen mit den Kindern doch besser gefällt? Dann argumentier mal als Mann. Aber du musst mit arbeiten sonst reicht es nicht – „du kannst uns nicht ernähren, Weichei“. Aber du wolltest doch immer arbeiten – Jetzt will ich aber bei meinem Kind sein. Was für Optionen hat der Mann da. Gehen?

        Ich weiß ja nicht wie es in deiner Lebenswirklichkeit ist, aber so wie ich da kenne arbeiten die Männer viel mehr Vollzeit und haben eine reine Hausfrau oder eine die maximal Teilzeit hinzuverdient, danach kommen die Familien bei denen beide Vollzeit arbeiten müssen. Das Bild, dass mal eine Frau Vollzeit arbeitet und einen Hausmann finanziert in Elternzeit der NICHT irgendwie Erwerbstätig ist oder Teilzeit schafft, das Bild kenn ich wirklich nur aus Fernsehserien. Ich rede hier von freiwillig getroffenen Abmachungen. Nicht von einem der vielen Industriearbeiter der seinen Job verloren hat in der Krise sondern wo beide Erwachsenen sich hierfür entschieden haben. Das dürfte die am stärksten steigende Gruppe derzeit sein, ob beide Partner darüber glücklich sind wag ich dann doch zu bezweifeln.

        Ich bin kein Krippenfan, ich hab eher was für Großfamilien übrig, auch wenn der Clan zum Teil sehr nerven kann (Wenn ich allein an meine ganzen Onkel oder an meinen Vater denk wie die für bei nem Enkelkind/Großneffen/nichte ausflippen würden, herrlich 😀 ).

        Oder als Alternative Betriebskindergärten und ein paar Kinderkontaktpausen alle 2h je nach Arbeit (z.B. statt den Zigarettenpausen). Gemeinsames Mittagessen usw. so sollte man auf 6-7h Arbeit pro Tag kommen und könnte noch nen haufen Arbeitsplätze schaffen und das Thema Entfremdung der Kinder von den Eltern(!) käm gar nicht auf. Flexibleres aber menschlicheres Modell. Interessanterweise hört man davon in DE garnix.

      5. Die Daily Mail ist eine rechtsgerichtete britische Boulevardzeitung. Artikel in Boulevardzeitungen jeglicher Art sind als Belege/Beweise ungeeignet.
        Die Kommentare sind da schon interessanter (auch wenn das Thema in UK offenbar nicht besonders interessant sind – oder die britischen Maskulisten sind nicht vernetzt genug, um sich über „Kommentare frei!“ gegenseitig zu informieren. Der beste Kommentar ist der letzte (von einer Frau):

        My husband was made redundant some time ago and has been unable to find another full time job. I work full time and earn more than he ever did, I don’t begrudge him for not contributing financially, when we were both earning we shared everything we had, we do the same now.

        There is far more to a marrriage than the financial contribution.

        (Fettmarkierung von mir. )
        Dies sagt mir alles über die Qualität der Ehe dieser Frau, und die Qualität der Beziehungen derjenigen, die permanent über männliche Benachteiligungen klagen.

      6. Ok, man wieder so viel Text. Ich sage Dir, was mich aufregt: Das den Frauen, die aufgrund ihrer starken Involvierung in die Kinderziehung notgedrungen weniger arbeiten auch noch vorgeworfen wird, sich zu wenig vehement einzusetzen. ich kenne auch Frauen, die die Männer ihrer Kinder bewusst nicht nach 100% des Unterhaltes fragen, weil sie keinen Stress haben wollen oder das Verhältnis zwischen Vätern und Kindern nicht belasten wollen. Will man das den Frauen vorwerfen, wenn sie nicht auf ihrem Recht beharren? Es ist ja auch die Frage wie viel Energie am Ende des Tages noch da ist für irgendwas zu streiten. Es gibt Frauen, die sich da einiges erstreiten. Aber es ist auch so, dass man es oft nur von ihnen erwartet – zusätzlich zu den oft primären Verantwortungen die sie tragen. Bei manchen Frauen denke ich auch, sie sollten da mehr von ihren Partnern fordern – aber auf der anderen Seite – warum tuts der Partner nicht von sich aus? Ich finds auf jeden Fall (edit: +falsch) wenn man von Frauen alles verlangt: Kindererziehung, Beziehungsarbeit und dann noch für eine Umverteilung der Lasten zu sorgen. Das Recht hätten sie oftmals – aber die Motivation dann oft gering. Ich sehe die Lösung am ehesten in einem solidarischen Gestalten von Beziehungen und Gemeinschaft. Die klassische Zweierbeziehung ist da oft für beide eine Falle mit vielen Vorgaben. Je mehr Verwandte, Freunde und Bekannte da Sachen abfangen, insbesondere wenn da ein Kind da ist, desto mehr können die Paare ihr Leben freier gestalten. Am besten halt eine echte Gemeinschaft, die es ermöglicht Lasten gemeinsam zu teilen. Sowas einfaches wie mal auf ein Kind aufpassen, damit die jungen Paare auch mal Luft haben. Nur so als Beispiel.

      7. Also, was Herr Hoffmann und Herr Kuhla gerne vermitteln möchten, ist mir klar. Das Interview habe ich gelesen. Aber wenn du mir keine Belege eines „üblichen“ Mediums wie der z.B. für Düsseldorf üblichen „Rheinischen Post“ (die normalerweise über jeden Unfug schreibt – so man sie eingeladen hat), zeigen kannst, glaube ich diesem Interview unterfähr soviel wie zwischen zwei Blatt Papier passt.
        Wäre die Situation tatsächlich „brisant“ gewesen – wie gerne hätte sich die Lokalpresse damit beschäftigt, schließlich lebt sie von brisanten und ungewöhnlichen Ereignissen.

  8. Isi schreibt:

    Hier ein grandioses Beispiel, wie Maskulisten die Medien manipulieren (wahrscheinlich haben sie Google-alert „Feminismus“ bestellt):
    http://www.cosmiq.de/qa/show/2414170/Hat-der-Feminismus-den-Maennern-geschadet/
    ajk (wgvdl-user), Roslin (wgvdl-user) und Pulsar333 (Mod bei den Piraten in der AG Männer) haben sich eigens in diesem Forum angemeldet (alle anderen User haben viel mehr Beiträge und für diese drei alltbekannten ist es der jeweils 1.) und eigens eingerichtet, um auch dort ihre maskulistischen Mythen zu verbreiten und eine vorhandene Öffentlichkeit zu manipulieren und die bisher ohnehin schon kritischen Männer „auf Spur zu bringen“. Dabei sind deren Beiträge von vorn bis hinten Unsinn und eigens eingestellt, Stimmung zu machen und antifeministscieh Hetze zu verbreiten, und bitte, sie sind dabei zu dritt!

  9. onyx schreibt:

    michael :
    hm, muss man halt auch bezahlen können zwischen Polizeischutz und privaten Sicherheitskräften gibts halt nen Unterschied udn auch zwischen annonymen Postern im Internet und jemand der auf einem Podium steht und sich damit auf den Präsentierteller begiebt.
    Wer hat denn solche Drohungen denn konkret bekommen?

    Lies mal hier.
    http://maedchenblog.blogsport.de/2010/02/23/frauenhass-im-netz/
    Das ist keine vollständige Liste, sondern nur eine kleine Auswahl. Und wie man sehen kann, treten die Damen, die da posten, keineswegs anonym auf. Wer allerdings anonym auftritt, sind die Feiglinge, die diese Drohungen schreiben.

    1. michael schreibt:

      „für Frauen ist Bloggen etwas anderes als für Männer. Denn die machen selten die Erfahrung von sexistischen Kommentaren und frauenfeindlichen Angriffen. Für viele Bloggerinnen dagegen sind diese Alltag.“
      fängt ja schon mal gut an. 1. Absatz und den könnt ich schon alles was ich allein von Antje Schrupp und Isi gelesen hab entgegenhalten, zum. was die sexisitschen Kommentare angeht.

      Antje Schrupp beschwert sich drüber dass sich Leute erdreisten Ihre Kommentare zu Gesellschaftlichen Frechheiten zu kommentieren? So wie der als sie diesen Bullshit rechtfertigte der in Haiti abläuft? Alleinstehende Männer kriegen nix zu essen sondern nur noch Frauen? http://antjeschrupp.com/2010/01/31/haiti-good-women-bad-men/

      Was die unliebsame Kritik angeht: Wer sich nicht kritisieren lassen will soll sich auch nicht hinstellen und Menschen attackieren. Und wie z.B. in dem Artikel hier grundlos versuchen jene schlechtzumachen ohne Beweise dafür zu haben. Die Mühe mal die Autoren des Web 2.0 anzuschreiben und nach Belegen zu suchen gibts hier ja nicht mehr, um so schlimmer wenn Maskulisten dass in Feministischen Blogs machen.

      Was die Bedrohungen angeht, was soll denn bitte geschehen? Konkrete, rechtsstaatliche Vorschläge bitte? Konstruktives, nicht destruktives. Wieviele Männer kriegen im Internet Schläge oder schlimmeres angedroht? Und grad weil ich in Liste Isi les, wer ständig hetzt, Menschen niedermacht und zur Gewalt aufruft, darf sich eigentlich nicht wundern wenn sich entsprechende Antipathien bilden.

  10. onyx schreibt:

    Typisch, ich habe nichts anderes erwartet. „Selbst schuld“ ist unter den Maskulisten eine häufige Reaktion.

    „wer ständig hetzt, Menschen niedermacht und zur Gewalt aufruft, darf sich eigentlich nicht wundern wenn sich entsprechende Antipathien bilden.“

    Mit anderen Worten, Morddrohungen sind gerechtfertigt? Gegen wen hat Stephanie Mayfield eigentlich gehetzt, wen hat sie niedergemacht und wo hat sie zur Gewalt aufgerufen, dass ihr in deinen Augen ja offenbar verständliche „Antipathien“ entgegenschlagen?

    1. michael schreibt:

      Hab ich irgendwo gesagt dass ist ok? Nein hab ich nicht.

      Konkret was würdest du dagegen tun? Was ist rechtsstaatlich möglich? Warum soll es denn eigentlich der Versuch sein eine Feministin einzuschüchtern, vielleicht kann sie einer nicht leiden wegen ihrer Arbeit in der ASTA? Genaueres les ich aus diesem Artikel nicht raus, Stalking ist ja bei weitem nix neues und auch nicht auf Frauen beschränkt.
      Wer weiß schon warum Menschen austicken.

      Vielleicht gibt es da einfach einen Spinner, aber diese Tendenz alles mögliche als eine großangelegt Verschwörung zusammenzuackern nervt mich bei den Maskus und bei den Femis gleichmäßig.

      Der Unterschied zwischen der Bedrohung von Amend und hier Stefanie war einerseits, dass für Amend ein privater Sicherheitsdienst zur Verfügung gestellt wurde während Stephanie so wie ichs gelesen habe bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet hat.

      Nur was sollen die Cops machen bei jedem der einen Stalker hat eine Streife abstellen (und bei wievielen ist da nicht vielleicht auch Einbildung dabei), wieviele Fälle und wieviele Polizisten gibt es eigentlich? Vielleicht fühlte sich jemand durch diese Aussagen von ihr da genauso angegriffen (zwischenzeitlich hab ich das gelesen) wie sich Feministinnen davon, dass es Männer gibt, die nicht bei jedem Zungenschlag durch den brennenden Reifen springen und der Meinung sind dass viel von dem was bei uns Förderung des einen heißt, eigentlich Benachteiligung des anderen ist.

      Und ich meine das was sie auf Ihrer HP schreibt, das muss nichts mit dem Feminismus zu tun haben. Nur warum soll das auf die Feministinnen beschränkt sein, jeder der sich in die Öffentlichkeit stellt, setzt sich der Gefahr aus dass jemand ihn sich als Zielscheibe auserkohrt und deshalb sehe ich persönlich auch Dienste wie Facebook, Twitter und die VZs so kritisch. Ich kann Blogs annonym schreiben warum muss ich zusätzlich zu meinen Inhalten auch mein Gesicht und meine Anschrift so publizieren, warum legen es Leute den darauf an einen Abbdruck im Internet zu hinterlassen aus der Dienste im Web ja sogar ganze Lebensläufe herausfiltern können.
      Wieder, dies ist keine Schuldzuweisung. Nur das Bewusstsein dass die Welt grausam ist und mehr als einer in dieser Welt in die Psychatrie gehört der es nicht ist darfst du auch nicht vergessen.
      Früher hatte sich der Schutz der Privatssphäre auf Personen der Öffentlichkeit auf einen sehr kleinen Personenkreis beschränkt, der steigerte sich je mehr die Medien an Bedeutung gewannen und mit dem Web 2.0 wird das immer mehr wenn die Leute nicht bald mal lernen, dass man den eigenen Fingerabdruck klein halten sollte. Es ist nicht fair, es ist nicht legal, aber wer will es überwachen, genau das ist die Causa mit der sich Innenpolitiker und Bürgerrechtler herumschlagen, genau dass ist die Causa wenn wir von Big Brother sprechen, nur dass es dann um den kleinen Perversen Cousin mit der Schlitzermaske geht. Wir alle bewegen uns im Web 2.0 mit einer Selbstverständlichkeit an die die ältere Generation nicht mal denken kann, aber gleichzeitig setzt ihr euch Risiken aus mit der die ältere Generation niemals gerechnet, hat habt aber nur die Fähigkeiten zur Sicherungen eben dieser Generation, Annonymität in der grauen Masse. Wenn jeder Mensch mit einer Homepage plötzlich nen Stalker hätte würde ich mich eher auf ein Recht zu Selbstbewaffnung wie in den USA verlassen als auf die Jungs in Grün.
      Nenn es Paranoia aber ich hab schon viel Irrsin im Web gesehen. Und viel Selbstentblößung.

      Bei Amendt weiß ich dass er viel geschrieben und veröffentlich hat, was gerade hier in diesem Umfeld starke und sehr negative Reaktionen hervorgerufen hat, und im Gegensatz zu manchem hier glaub, nein weiß ich einfach dass diese Reaktionen auch sehr physisch ausfallen können. Und wenn dann einer auf einem Podium steht…. PENG!. Dass nämich auch Radikalfeministinnen zum. für Anschläge sich nicht zu fein, dafür gibt es halt Belege. Prizzi und Villar, oder z.B. der Anschlag auf die Junge Freiheit, interessant war das Bekennerschreiben da schon.

      Ist deshalb Stephanie weniger schützendswert als der Gerhard? Nope!
      Kann die Stephanie was dafür dass der Gerhard privaten Personenschutz bekam? Nope!
      Kann der Gerhard was dafür, dass die Stephie keinen Personenschutz bekam? Nope!
      Können die Cops was dafür, dass die Stephie keinen Personenschutz kriegen konnte? Auch nope! Deswegen frag ich dich was kann man rechtsstaatlich tun.

  11. @Michael,

    ich habe niemanden bedroht, niemanden niedergemacht und habe dennoch kaum sechs Monate, die ich in einem Forum registriert war, Drohmails erhalten, habe die Erfahrung machen dürfen wie es ist, wenn wildfremde Männer einen Mails schreiben, weil sie auf Sexanzeigen antworten, die ein anderer in meinem Namen gemacht hat. Ich darf die Erfahrung machen, das seit Jahren, wie es ist, ständig Beiträge in Klardaten von mir im Web entfernen zu lassen, darf Prozese führen, weil es in der Tat deutsche Forenbetreiber gibt, die sich das Recht nehmen solchen Dreck stehen zu lassen.

    Ich habe Morddrohungen erhalten. Und warum? Weil ich eine Frau bin die es wagt den Mund aufzumachen. Und das nicht einmal auf dem unterirdischen Niveau der meisten Maskulistenforen.

  12. michael :
    Antje Schrupp beschwert sich drüber dass sich Leute erdreisten Ihre Kommentare zu Gesellschaftlichen Frechheiten zu kommentieren? So wie der als sie diesen Bullshit rechtfertigte der in Haiti abläuft? Alleinstehende Männer kriegen nix zu essen sondern nur noch Frauen? http://antjeschrupp.com/2010/01/31/haiti-good-women-bad-men/

    Da könnte ich ja schon wieder ausflippen. Könntet ihr Männeraktivisten vielleicht mal wenige Headlines nachplappern, sondern euch informieren, bevor ihr derartigen Quatsch verbreitet? Es ist NICHT WAHR, dass alleinstehende Männer in Haiti keine Hilfen bekommen!

    michael :Was die unliebsame Kritik angeht: Wer sich nicht kritisieren lassen will soll sich auch nicht hinstellen und Menschen attackieren. Und wie z.B. in dem Artikel hier grundlos versuchen jene schlechtzumachen ohne Beweise dafür zu haben. Die Mühe mal die Autoren des Web 2.0 anzuschreiben und nach Belegen zu suchen gibts hier ja nicht mehr, um so schlimmer wenn Maskulisten dass in Feministischen Blogs machen.

    Kritik ist eine Sache – und ekelhafte hasstriefende widerwärtige eMails und Kommentare über Anonymisierer abzusenden ist eine ganz andere Sache. Belege? Warum bringst du keine Belege, wenn du dich so toll auskennst? Und sogar die entsprechenden Leute kennst? Was ist daran so schwierig? Da drängt sich mir doch der Verdacht auf, dass es schlichtweg keine Beweise gibt.

    michael :Was die Bedrohungen angeht, was soll denn bitte geschehen? Konkrete, rechtsstaatliche Vorschläge bitte? Konstruktives, nicht destruktives. Wieviele Männer kriegen im Internet Schläge oder schlimmeres angedroht? Und grad weil ich in Liste Isi les, wer ständig hetzt, Menschen niedermacht und zur Gewalt aufruft, darf sich eigentlich nicht wundern wenn sich entsprechende Antipathien bilden.

    Klar, das ist mal wieder das alte „Selbst schuld“ Totschlags-Argument. Sei doch bitte das liebe nette Frauchen, das in den fünfziger Jahren jede/r richtige Mann sein Eigen nennen konnte. Wenn du als Frau meinst, deine eigene Meinung irgendwo – und dann auch noch öffentlich! – verbreiten zu müssen (und vielleicht auch noch mit entsprechend aggressiver Wortwahl), dann bist du eben selbst schuld, wenn Männer dir Drohungen und Hassmails schicken.

  13. vinci :
    Ich finds auf jeden Fall wenn man von Frauen alles verlangt: Kindererziehung, Beziehungsarbeit und dann noch für eine Umverteilung der Lasten zu sorgen. Das Recht hätten sie oftmals – aber die Motivation dann oft gering. Ich sehe die Lösung am ehesten in einem solidarischen Gestalten von Beziehungen und Gemeinschaft.

    Frauen haben in den vergangenen Jahrzehnten (wenn nicht gar Jahrhunderten) schon sehr viel erkämpft. Wie wäre es, wenn „die Männer“ sich jetzt auch mal einbringen würden? Die Verantwortung für die momentanen schwierigen Zustände gerade in Bezug auf Familienarbeit allein auf die Frauen zu schieben („die wollen ja nicht arbeiten“) ist nicht nur zu kurz gegriffen, sondern spricht auch noch „die „Männer“ von der Mitverantwortung frei. So kann mann es sich natürlich sehr einfach machen. „Die Frauen sind schuld. Der Feminismus ist schuld.“
    Wer mit dem Finger auf einen anderen Menschen zeigt, sollte stets bedenken, dass mindestens drei Finger auf ihn selbst zurück zeigen.

    1. Also zunächst – in meinem Text fehlt das Wörtchen „falsch“ (ergänzt nun). Deine Forderung an die Männer ist ja prinzipiell richtig. Aber ich denke der Grund, warum die Frauen alleine dastehen ist die fehlende Gesamtsolidarität. Da ist die Benachteiligung von Frauen nur ein Symptom. Wenn Menschen mit ihren Problemen alleine gelassen sind bleibt eben die Last der Erziehungsarbeit an dem Geschlecht hängen dass die Kinder bekommt – oder die physische Überlegenheit der Männer schlägt sich in Gewalt nieder – oder auf anderem Gebiet – der Unterschied zwischen Arm und Reich wird größer. Das wirkt dann ja auch noch alles zusammen. Männer im allgemeinen werden nicht plötzlich einsichtig, von Einzelnen abgesehen. Gesamtgesellschaftliche Probleme müssen auch gesamtgesellschaftlich gelöst werden. Man kann da nicht drauf warten bis der letzte Mann seine Verantwortung übernimmt. Zudem bietet unsere Gesellschaft noch zu viele Vorteile, wenn man sich wie ein Arschloch verhält. Also werden die falschen Anreize gesetzt. Und die Zusammenhänge die Probleme auffangen existieren zu selten. Die Realität erzeugt Sexismus.

      1. Das ist dann allerdings ein Symptom unserer „Leistungsgesellschaft“, die ja gerade wieder so politisch herbeigeschworen wird. Richtiger wird sie deshalb aber nicht. Wenn man mal überlegt, was sich bei uns tatsächlich im monetären Sinne „lohnt“, so ist es mit Sicherheit nicht die abhängige Erwerbsarbeit. Es ist Unternehmertum auf Kosten anderer, Kassieren von Bestechungsgeldern (auch als Parteispenden getarnt), Leben von Erbschaften und Geldanlagen, Steuerhinterziehung im großen Stil,
        Ausnehmen und Abzocken. Ekelhaft. Hätten wir eine andere Art Gesellschaft, z.B. mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, würden sich auch viele typische Frauen/Männer Problematiken ganz von selbst in Luft auflösen. Ehegattenunterhalt? Überflüssig! Erwerbsarbeit zu Hungerlöhnen? Überflüssig! Frauen wollen nicht arbeiten/Männer wollen nicht daheim bleiben? Überflüssig! Mit dem Finger auf Grundeinkommensempfänger zeigen? Überflüssig, denn das steht jedem Menschen allein aufgrund seiner Bürgereigenschaft zu – auch den Reichen. Dazu noch eine Besteuerung der Ausgaben statt des Einkommens. Dann könnte evtl. der Spruch „Leistung muss sich lohnen“ wieder zur Realität werden. Aber es müssen sämtliche Ausgaben besteuert werden: Also auch Anlagegeschäfte, Kauf von Wertpapieren, Immobilien etc. Dann noch ein Gesundheits- und Altersicherungssystem in das alle Bürger einzahlen müssen, und aus dem sich nicht gerade die Wohlhabenden ausklinken können (Beitragsbemessungsgrenze, Privatversicherungsmöglichkeit). Gerechte Gesellschaft ist möglich, aber solange der neoliberale Wahnsinn regiert, leider nicht zu verwirklichen.

  14. onyx schreibt:

    Konkret was würdest du dagegen tun? Was ist rechtsstaatlich möglich? Warum soll es denn eigentlich der Versuch sein eine Feministin einzuschüchtern, vielleicht kann sie einer nicht leiden wegen ihrer Arbeit in der ASTA? .

    „Nicht leiden können“, ja das ist hübsch formuliert. Morddrohungen sind in der Tat lediglich ein Indiz dafür, dass man jemanden nicht leiden kann. Mehr steckt ganz sicher nicht dahinter, natürlich nicht….

    Wer weiß schon warum Menschen austicken.

    Ja, wer weiß das schon? Weil es Frauen wagen, öffentlich den Mund aufzumachen?

    Vielleicht gibt es da einfach einen Spinner, aber diese Tendenz alles mögliche als eine großangelegt Verschwörung zusammenzuackern nervt mich bei den Maskus und bei den Femis gleichmäßig.

    Ah, die Hysterie-Keule, ich hab mich schon gefragt, wann endlich das obligatorische „stellt euch doch nicht so an, ist doch alles halb so wild“ kommt.

    Der Unterschied zwischen der Bedrohung von Amend und hier Stefanie war einerseits, dass für Amend ein privater Sicherheitsdienst zur Verfügung gestellt wurde während Stephanie so wie ichs gelesen habe bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet hat.

    Ist deshalb Stephanie weniger schützendswert als der Gerhard? Nope!Kann die Stephanie was dafür dass der Gerhard privaten Personenschutz bekam? Nope!Kann der Gerhard was dafür, dass die Stephie keinen Personenschutz bekam? Nope!Können die Cops was dafür, dass die Stephie keinen Personenschutz kriegen konnte? Auch nope! Deswegen frag ich dich was kann man rechtsstaatlich tun.

    Das wäre fast einen eigenen Atikel wert. Warum bekommt ein Amendt Personenschutz und die Frauen, die seit Jahren (!) bedroht werden, nicht?

    1. michael schreibt:

      Ah ja die Goldwaage ham wir auch dabei oder? Wieviele sagen eigentlich zur Stephanie, du das liegt nicht an dir, der Typ hat einfach nen Knall. Neinnnnn ist ja nur wieder Munition für den Kampf gegen das Patriachat.

      Amendt und Co. erhalten seit Jahrzehnten Drohungen. Amendt stellte sich auf ein Plattform in aller Öffentlichkeit hin hielt einen Vortrag vor hunderten von Menschen. Weißt du was Exponation bedeutet? Kennst du den Begriff Gefährdungspotential? Dass für Amendt Personenschutz angagiert wurden kannst du vielleicht als Wirtschaftskritik oder Kritik am Kapital verkaufen. Amendts Schutz wurde aus privater Tasche gezahlt.

      Stephie ging zur Polizei, das heißt die Allgemeinheit hätte den Schutz gezahlt, aber nur dann wenn es rechtlich möglich gewesen wäre. Also wäre das die Adresse dafür, nicht die Agens nicht der Veranstalter der Tagung und nicht Amendt. Allerdings frag ich mich schon ob die Cops sie weggeschickt hätten wenn sie was hätte tun können?

      1. Isi schreibt:

        Ich finde es sehr bedauerlich, dass während des Kongresse so überhaupt nichts Störendes passiert ist. Das ist ziemlich mau.

  15. michael :
    Nur was sollen die Cops machen bei jedem der einen Stalker hat eine Streife abstellen (und bei wievielen ist da nicht vielleicht auch Einbildung dabei), wieviele Fälle und wieviele Polizisten gibt es eigentlich?

    Da könnte ich schon wieder kotzen! Einbildung? Was fällt dir eigentlich ein, hier Einbildung zu vermuten? Bilde ich mir die eMails in meinem Postfach vielleicht ein? Bilde ich mir nur ein, dass bereits die Kriminalpolizei tätig ist? Echt nicht zum Aushalten, was du hier ablässt.

    michael :Ich kann Blogs annonym schreiben warum muss ich zusätzlich zu meinen Inhalten auch mein Gesicht und meine Anschrift so publizieren, warum legen es Leute den darauf an einen Abbdruck im Internet zu hinterlassen aus der Dienste im Web ja sogar ganze Lebensläufe herausfiltern können.

    Nein, das kannst du eben nicht – außer du gehörst zu denen, die ihre Hoster in der Türkei oder in Togo haben. In Deutschland gibt es eine Impressumspflicht, die auch für private Blogs gilt. Du solltest dich mal besser informieren, falls du selbst einen Blog oder eine andere (private) Website betreibst. Auch wenn Gravenreuth tot ist – es gibt auch noch andere Abmahner.^^

    michael :Wir alle bewegen uns im Web 2.0 mit einer Selbstverständlichkeit an die die ältere Generation nicht mal denken kann, aber gleichzeitig setzt ihr euch Risiken aus mit der die ältere Generation niemals gerechnet, hat habt aber nur die Fähigkeiten zur Sicherungen eben dieser Generation, Annonymität in der grauen Masse. Wenn jeder Mensch mit einer Homepage plötzlich nen Stalker hätte würde ich mich eher auf ein Recht zu Selbstbewaffnung wie in den USA verlassen als auf die Jungs in Grün.

    Was du mit „der älteren Generation“ meinst, würde mich schon mal interessieren …
    ABer ich bin ziemlich froh, gerade nach der Lektüre etlicher Maskulistenseiten, dass wir KEIN Recht auf Selbstbewaffnung haben.

  16. onyx schreibt:

    Isi :Ich finde es sehr bedauerlich, dass während des Kongresse so überhaupt nichts Störendes passiert ist. Das ist ziemlich mau.

    [zyn]Ja wie langweilig. Ein bisschen „Bombenstimmung“ hätte ruhig sein können, nicht wahr…?[/zyn]

    Dass ich solche Bemerkungen geschmacklos finde, muß ich hoffentlich nicht extra betonen. Ich tu’s trotzdem zum eindeutigeren Verständnis, für den Fall dass Maskulisten mitlesen…

    1. Isi schreibt:

      Is mir ziemlich egal. Jede hat die freie Wahl, ob sie sich defensiv von Maskulisten peinigen lassen will oder selbst aktiv wird. Ich bin da nicht kompromissbereit, meine Menschen- und Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse, darum streite mich nicht um deren Durchsetzung und erst recht nicht mit jenen, die sie mir streitig machen wollen, sondern greife jeden an, der sie mir streitig machen will und zwar direkt und ohne Pardon! Und ich sag´s dir ganz ehrlich: Diese lapidare Rumdiskutierei (oh, ja, lass uns Männerhäuser genehmigen, damit uns die Frauenhäuser erhalten bleiben und so ´n Schmonzens) ist einfach nur noch peinlich! Das ist aber in meinen Augen ein entschuldbares Resultat der besonderen Situation der Frauen im Westen, die waren noch nie gleichgestellt und fangen auf ganz anderem Niveau an – für die ist es schon ein Glück, nicht mehr klaglos ihre Genitalien hinhalten zu müssen und sich dafür ohne Genehmigung des Gatten einen Arbeitsplatz zu suchen. Für mich aus dem Osten sind die Diskussionen (auch zwischen Feministinnen und Maskulisten) einfach nur unerträglich antiemanzipatorisch: Ihr bittet ganz mädchenhaft die Herren der Schöpfung um Erlaubnis, selbstständig leben zu dürfen und euch im Rahmen der vorgesteckten Möglichkeiten zu emnazipieren – für mich kommt überhaupt nichts anderes in Frage – ich kenne es nicht anders, selbstständig über mein Leben zu entscheiden, ist Teil meiner Identität, keine Frage der Erlaubnis und jeden, der mir das verwehren oder streitig machen will, denn spucke ich an und zwar von ganz unten!

      1. onyx schreibt:

        Ich weiß jetzt nicht, wen du mit „ihr“ genau ansprichst. Ich fühle mich von deinem aggressiven Ton jedenfalls nicht wirklich angesprochen.

  17. Isi schreibt:

    onyx :Ich weiß jetzt nicht, wen du mit “ihr” genau ansprichst. Ich fühle mich von deinem aggressiven Ton jedenfalls nicht wirklich angesprochen.

    Ihr, die ihr meint, Frauen dürften nicht aggressiv sein. Weiter gebracht als die Frauen in der Diktatur des Proletariat habt „ihr“ es bisher mit dem moderaten Ton ja nun nicht (eigentlich noch nicht mal so weit, sondern die auch noch in eurem Dilemma naserümpfend sitzen lassen) und viel mehr, als sich die DDR-Verhältnisse zu wünschen (Recht auf Arbeit, Recht auf Abtreibung, Recht auf Eigentum), fällt dem bürgerlich-westdeutschen Feminismus ja auch nicht ein. Eine linke feministische Debatte findet nicht statt, sondern vielmehr wird von mitte bis mitterechts Zeit damit vergeudet, sich mit Maskulisten um die Erlaubnis zu streiten, sich kritisch zu äußern zu streiten. Und das wird schon als Fortschritt begriffen, leider zu recht und zum Nachteil der Frauen aus den neuen Bundesländern: Wir sollen eure Verhältnisse mitaussitzen und dürfen nicht mal aggressiv protestieren. Aber: Für Frauen ist dem westen ist jede Kleinigkeit ein Gewinn, für Frauen aus dem Osten ist jeder Gewinn immernoch ein gewaltiger Rückschritt.

  18. onyx schreibt:

    Isi :

    onyx :Ich weiß jetzt nicht, wen du mit “ihr” genau ansprichst. Ich fühle mich von deinem aggressiven Ton jedenfalls nicht wirklich angesprochen.

    Ihr, die ihr meint, Frauen dürften nicht aggressiv sein.

    Aha. Ich fühle mich aber immer noch nicht angesprochen. Deswegen sehe ich hier keinen Sinn mehr, noch weiter nachzufragen, zumal es hier schon ein ganzes Stück off topic geht.

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