Sperre Benutzer Vinci – Beschwerde dagegen und Antrag auf Dauersperre

Da ich nun mal damit angefangen hatte darüber zu berichten, sollte ich dann doch noch weiteres berichten, was sich noch zugetragen hat. Ich konzentriere mich jetzt auf das Protokoll von 11.01.

Zunächst einmal für die blöden Forums-Admins: Es heisst „Blog“ und nicht „Blogg“. Wenn mans mal falsch schreibt sage ich ja nix, aber wenns immer wiederholt wird: merkts euch.

Es wurde von Arvid ein Antrag auf dauerhafte Sperre von mir gestellt und von Miriam unterstützt. Warum hat Miriam den Antrag unterstützt? Ich denke weil ich bisher primär Ärger mit Arvid hatte. Man will den Eindruck vermeiden, dass Arvid hinter der ganze Sache steckt. Es wäre unnötig vor einer Abstimmung einen Antrag zu unterstützen. Denn die Unterstützung drückt man normalerweise ja bei der Abstimmung aus. Ausser es geht darum, dass man die Abstimmung durch die Unterstüzung beeinflussen will. Hier noch mal das, was ich als Begründung bisher gelesen habe: „und die Antragsstellung begründet, zum einem mit dem Verhalten hier im Forum und in seinem Blogg, deren Beiträge wiederum ins Forum verlinkt worden sind. “ Wie ich schon erklärte widerspricht Arvids Begründung seinen eigenen Worten: „es gilt, was im Forum steht und nicht in irgendeinem der Blogs der User oder Mods.“ Dieser Widerspruch hat offenbar niemanden gestört bei der Abstimmung.

„Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.” (Zitat aus 1984)

Es wurde auch geschrieben „Die bereits erteilten Verwarnungen wurden … mit dem Verhalten des Users gegenüber anderen Forenusern begründet. Zu beachten hierbei ist der letzte Beitrag des Users im Unterforum AG Forum und die Verweise in diesem Beitrag zu seinem Blogg sowie die dortige Haltung gegenüber der Piratenpartei.“ Zunächst einmal: Das ist keine Begründung – eine Begründung ist, wenn man eine Textstelle nimmt und nachweist wo diese konkrete eine Verfehlung (Beleidigung, etc.) aufweist und mit dieser Kritik zunächst einmal eine Sperre oder Zensur begründet. Wer den verlinkten Beitrag von mir liest wird feststellen, dass ich in diesem Artikel KEINEN EINZIGEN User anspreche. ich erwähne einmal „Arvid“ und erwähne, das bei der vorangegangenen Sperre die Verwendung des Wortes „verbohrt“ gegenüber Arvid als Beleidigung interpretiert wurde. Ansonsten ist der Beitrag frei von irgendeiner Beleidigung. Wie also dieser Beitrag als beispielhaft (darauf wurde in dem Satz ja ausdrücklich hingewiesen mit „Zu beachten hierbei ist der letzte Beitrag „)  gewertet werden kann für mein Verhalten gegenüber Forenusern im allgemeinen, ist mir schleierhaft. Im wesentlichen mache ich in dem Beitrag klar, dass ich sowohl die Vorwürfe als unbegründet und ergo auch die Maßnahme als verfehlt angesehen habe. Diese meine Haltung ist denke ich auch das, woran sich die Admins stören – es geht nicht um Beleidigungen oder Angriffe. Jeder, der das Forum aufmerksam liest, weiss, dass es da Leute gibt, die ganz offen gesagt haben, dass sie das Forum boykottieren wollen – und dies auch tun. Es werden Dinge gesagt, die strafrechtlich relevant sind – und bei einem derartigen Hinweis wird mit den Schultern gezuckt und dies als normal angenommen.

Admin Miriam hat unter anderem folgende Kritik: „Sie verweist darauf, dass der User im letzten Beitrag sämtliche Moderationsmaßnahmen ihm gegenüber als unberechtigt abgelehnt hat und daher auch mit keiner Veränderung zu rechnen ist.“ – Was hier passiert ist folgendes: Die Gerechtfertigtheit der ergriffenen Maßnahmen wird als aus sich selbt heraus begründet als gegen angesehen. Das ist also so etwas ähnliches wie der Gedanke der Unfehlbarkeit. Die Kritik eines Users, eines Beschuldigten KANN aus Prinzip nicht richtig sein. Im Wesentlichen ist daher Kritik von Usern Ketzerei. Denn wenn der User die Forenadministration in Zweifel zu ziehen, dann ist das ein Vergehen im Weltbild der Admins. Sie KÖNNEN das nicht dulden, da dies ihre Machtbasis untergräbt. Die Forumsinquisition funktioniert nur dann reibungslos, wenn keine Zweifel aufkommen. Wenn Zweifel geduldet und Fehler zugegeben würden, dann wären sie fehlbar und kritisierbar. Das aber würde bedeuten, dass JEDES ihrer Maßnahmen angezweifelt werden könnte.

Aber weiter im Text

DetlefNaumann verweist darauf, dass er die Beiträge des Users im Forum der AG Männer auch moderieren musste.“ Man kann natürlich immer in der Vergangenheit kramen bei einem User und etwas finden.

Immerhin hat man meinen Wunsch gehört: „Miriam unterstützt den Sperrantrag und weist auf den Wunsch des Users zur Löschung hin

Zu meinem Löschungsantrag gibt es dann jetzt das Gegenteil der Auskunft, die ich ursprünglich bekam (schriftlicher Antrag an Bundesgeschäftsstelle nötig): „Von June wird eine Löschungswunsch des Users gefodert, der direkt an ihn zu rcihten ist, damit verifiziert werden kann, ob der Löschungswunsch von ihm ausgeht. June sendet einen E-Mail an den User, in dem er um Bestätigung des Löschungswunsches bittet.

Harhar. Es wäre viel einfacher, wenn ihr einfach beschliesst mit eurer Allmacht mich zu löschen. Aber das könnt ihr jetzt nicht, weil ich es ja beantragt habt.  Dauerhafte Sperrung heisst bei euch was? Daten speichern für immer? Also mehr als die sechs Monate, die seitens der Vorratsdatenspeicherung vorgeschrieben sind? Ich werde etwas anderes machen – ich werde die Löschung meiner Daten gemäß Bundesdatenschutzgesetzes § 35 fordern. Denn die Speicherung meiner Daten ist nicht legal, wenn die Daten nicht mehr für den Zweck (Zugang) benötigt werden. Ich werde mich sonst auch an den Berliner Datenschutzbeauftragten wenden. Ich rufe hiermit auch alle dauergesperrten auf die Löschung ihrer Daten zu beantragen, die die Piratenpartei datenschutzwidrig verweigert! Also wer ein Forum betreibt, sollte sich zumindest mit den Grundbegriffen des Datenschutzes mal beschäftigt haben. Ich bin auch kein Experte oder Jurist oder so was. Aber das man sensible persönliche Daten nicht einfach dauerhaft speichern kann, sollte klar sein. Das Löschen des Users wäre somit grundsätzlich einer dauerhaften Sperrung vorzuziehen, wenn es denn sein muss. Natürlich sollte die dauerhafte Aussperrung (ob nun durch Sperre oder Löschung) immer nur das Letzte Mittel sein. D.h. die User betreffen die fortgesetzt und ohne jede Einsicht massive Beleidigungen ausstoßen. Dies kann und sollte nicht Mittel sein Kritiker oder Anderesdenkende auszuschließen.

Meine Hauptkritik ist denn auch, dass es hier im Wesentlichen der Auseinandersetzung um folgendes dreht:

  1. Auch wenn andere Moderatoren/Admins mich auch zensiert haben, so haben ich und Arvid doch ein speziell gespanntes Verhältnis entwickelt.Seine Sicht ist diese „Der Thread wird geschlossen, weil es hier ausschließlich um Dich geht, und nicht um die Partei. Das kannst Du per PN ebenso klären. Die Bitte um Löschung Deines Account ist an die Admins zu richten. Aber eigentlich wäre richtiger „es ging um uns“. Ich habe Arvid als Moderator und als User persönlich kritisiert. Und ich bin nicht der Meinung das Kritik in eine Forum verboten sein sollte. Er hat die Kritik als unbegründet abgelehnt, das ist sein gutes Recht, aber deswegen Kritiker erst zu zensieren und dann zu verbannen ist nicht korrekt.
  2. Der zweite Punkt, der mit dem ersten zusammehängt ist, dass es hier auch vor allem um einen inhaltlichen Streit ging. Ich habe sowohl die AG Männer kritisiert, die ich als Instrument von Männerrechtlern gesehen habe ihren Interessen mehr Gehör zu verschaffen. Arvid und andere haben sich von Anfang an einer gemeinsamen AG Gender verweigert. Ich unterstelle, dass die Gründe die waren, dass sie sich bei der Namensgebung und eben dem gemeinsamen Pool dazu hätten verpflichten müssen sachlich Richtung einer neuen, geschlechterneutralen Politik der Piraten zu arbeiten. Aber einige Männer, ich gehe davon aus eine Minderheit im Forum und dann auch dort meist eine Gruppe, die aus anderen Männerrechtler-Foren uns Piratenforum eingedrungen sind, weil sie Lunte gerochen hatten: Die Chance in einer Partei ihre Ziele durchzusetzen. Und die sind erstens antifeministisch und zweitens für mehr Rechte der Männer. Daei benutzen diese Leute den ganzen Querschnitt der Themen (Gesundheit, Bildung,…) um als Querfront in den Piraten am Ende eine Umkehrung der bisheringen Gleichstellungspolitik zu erreichen. Also wohlgemerkt: Es geht ihnen nicht einfach nur um eine modernere, neue Geschlechterpolitik, sondern darum das Rad zurückzudrehen. Ich habe diese Gefahr und Absicht erkannt und lautstark darauf hingewiesen, ohne jemals jemanden zu beleidigen. Wer anderes behauptet soll mir das in einem konkreten Fall nachweisen. Bisher hat mir noch niemand eine einzige Beleidigung anchweisen können. Es wurde mir unterstellt, dass alleine die Bezeichung der Männerbewegung als sexistisch schon eine Beleidigung darstellt – dies ist aber nichts weiter als mein Attribut zu dem, was da definitiv läuft. Damit sage ich nicht, das JEDER Männerechtler auch gleich Sexist ist. Das wäre eine grobe Vereinfachung. Aber es ist eine Qualifizierung einer Bewegung, die meinen Eindruck widerspiegelt. Dies zu kritisieren und abzumahnen bedeutet also eine wiedergegeben Meinung in einem Schema als außerhalb des angemessenen einzuordnen. Die kann man in diesem Fall eigentlich nur tun, wenn man meine Sichtweise per se ablehnt. Das heisst wenn in Folge verschiedener Abmahnung meiner ersichtlichen Meinung zur Männerbewegung es dann zur Zensur und Sperre kommt, dann ist dies nicht Folge eines Verfehlens meinerseits, sondern der Deklaration inhaltlicher Tabus seitens der Forumsinquisition (OK „Nobody expects the spanish inquisition“ 🙂 )

Und so kommt es denn, wie es kommen muss: „Andere Möglichkeiten werden ausgeschlossen, Abstimmung über dauerhafte Sperre des Users„:

  • „Antrag auf dauerhafte Sperre wurde angenommen, der User wird dauerhaft gesperrt“

Wie es aussah, nach dem ich mich einloggte, hattet ihr ja in einem vorangegangenen Artikel gezeigt. Auch hier interessant, dass einem da keine Zeit bleibt viel zu tun. Also viele PNs können ungelesen oder unbeantwortet bleiben. Ein direkter Eingriff in die Privatsphäre. Denn das Forum ist mehr als nur ein Forum, sondern auch ein Mittel mit Usern Mitteilungen auszutauschen.

An dieser Stelle ein kleiner Exkurs in Forumstechnik.  Als jemand, der selber auch Foren installiert und betrieben hat und Erfahrung anderer Forenbetreiber kennt, deren Foren ungefähr gleich groß sind, wie das der Piraten, weiss ich, dass die Art der Sperre, die hier verhängt wird, nicht sinnvoll ist. Man muss im Grunde zwischen verschiedenen Gruppen unterscheiden, die verschiedene Rechte haben. Um jemandem das Schreibrecht zu entziehen muss man ihn aus einer Gruppe entfernen. D.h. es gibt z.B. eine Gruppe „Schreibberechtigte“. Alle die in dieser Gruppe sind, können in allen öffentlichen Foren schreiben. Ein User, dem man das Schreibrecht enziehen will, nimmt man aus dieser Gruppe und er kann nicht mehr schreiben. Eine Sperrung des Zugangs ist für ein Schreibrechte weder nötig noch ist sie angemessen. Eine Sperre, so wie sie die Piratenpartei ausübt ist daher nicht das Verweigern eines Schreibrechtes, sondern das Abschneiden eines Users von jeglicher Information. Dies jedoch ist als Maßnahme in meinen Augen vollkommen unangemessen. Mir müsste jemand erklären, warum solche Sperren standardmäßig verhängt werden anstatt der vorgesehenen integrierten Zugriffskontrolle auf die Foren? Kann mir das jemand sachlich begründen? Meine Vermutung ist, dass es bei der Sperre nicht darum geht dem Usern den Schreibzugriff zu entziehen, sondern dass es als Strafmaßnahme im Sinne einer Anlehnung an das Vollzugssystem des Staates z betrachten ist. Dem User werden weitgehende rechte entzogen um Macht zu demonstrieren und um Gefügsamkeit zu erzeugen. Gefügsamkeit in Folge von Strafe. Also keine Einsicht. Eine Einsicht kann auch gar nicht erfolgen, wenn über einen Vorfall nicht frei und offen diskutiert werden kann. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass es ausschliesslich das Verhalten vn Moderatoren war, dass zu einer Eskalation geführt hat. Die Strafe hat also in meinem Fall nicht zu einer Einsicht geführt, wie bei angebilch 55 weiteren Fällen, sondern zu einer Bestärkung meiner Überzeugung. Denn die Ermahnungen und Sperren haben genau das bestätigt, was ich geschrieben habe. Hier zählten keine Argumente, sondern recht hatten am Ende IM FORUM die Admins, weil sie mehr Rechte hatten, als ich. Diese Rechte haben sie sich erwirkt durch das Schicksal, dass ihnen diese Rolle zugewiesen hat. Niemand hat die Admins gewählt. Soviel ich weiss wurden einige vom Vorstand eingesetzt und der Rest wurde von den Eingesetzten ernannt. Also nix mit Demokratie, nicht einmal die Flüssige.

Was auch ganz lustig ist, ist das sie über meine Beschwerde „abgestimmt“ haben. Das geht gar nicht. Eine Beschwerde muss behandelt  und diskutiert werden. Was würde ihr dazu sagen, wenn eine Behörde auf einen Widerspruch eurerseits einfach nach dem Mehrheitsrecht z.B. mal kurz im Baudezernat abstimmt ob eine Beschwerde angenommen wird? Ihr würdet zu recht sagen, dass das nicht geht. denn bei einer Beschwerde geht es nicht um Mehrheiten, sondern darum, das der Beschwerdeführer seine Rechte verletzt sieht. Es muss also eine Prüfung erfolgen, ob dem so ist. Und dann muss jemand am besten eine schriftliche Stellungnahmen schrieben, die auf die Beschwerdepunkte im Einzelnen eingeht. Insofern kein Wunder: „Ergebnis: Die Beschwerde wurde einstimmig abgelehnt.

Wieder einmal zeigt dieser Zweig der Piratenpartei seine grenzenlose Ahnungslosigkeit was Grundprinzipien von Demokratie und Organisation angeht. Funktionstrennung, Widerspruchsrechte, Beschwerden,… die scheinen überhaupt nicht zu wissen was was ist. Eine Beschwerde setzt eine inhaltliche Auseinandersetzung voraus. Mir persönlich liegt jetzt nicht vor:

  • Eine Begründung für meine  beiden Sperren – und mit Begründung meine ich nicht: „weil uns Deine Meinung nicht passt oder wegen Artikel X“, sondern etwas wo am konkreten Beispiel bewiesen wird, was an welcher Äußerung welchen Regeln widersprach.
  • Eine Mitteilung darüber, dass ich jetzt dauerhaft gesperrt bin
  • Irgendeine Antwort zu meiner Beschwerde

Fazit: Die Piratenpartei hat ihr Forum nicht im Griff. das ist Absurdistan live. Und ich habe begriffen, dass die (sorry) Idioten, die da derzeit am Ruder sitzen gar nicht verstehen, was ich hier schreibe. Da wird immer noch so kurz gedacht: „Aha Demokratie ist immer Mehrheit , ich bin ein Mann also bin ich für Männerrechte – ausserdem bin ich Admin – und wer nicht für mich ist ist gegen mich – also sperre ich die User die nicht meiner Meinung sind weil ich dann besser meine Männerrechte durchsetzen kann“. Mit Provokationen wie der Gründung der Männer AG, deren Ziel es ganz offensichtlich war und ist die Piraten zu spalten und diversen anderen Threads setzt man eine Agenda, die man der Piratenpartei verpassen will. Auch die Presseabteilung schreibt Artikel über die angeblich breite Ablehnung der Frauenquote. Im Forum gab es zu einer schlecht formulierten Umfrage lediglich eine Ablehnung von knapp über 60% – und das obgleich das Forum voll ist von Männerrechtlern. Man könnte also vermuten, dass bei einer Basisumfrage vielleicht sogar mehr als die Hälfte der Piraten für eine Frauenquote sein könnten. Zur Frauenquote liegen keine Beschlüse der Piraten vor, werden aber bereits in Pressemitteilungen als Mehrheitsmeinung herausgegeben, wohingegen man sich bei anderen Themen wie Atomkraft zurückhält. Es gibt hier eben eine Gruppe von Männern, die die Piraten zur Männerpartei machen wollen. Und die Bedingungen sind aufgrund des Geschlechterverhältnisses ideal. Wobei ich ehrlich gesagt positiv überrascht bin von vielen Forenusern. Denn wie auch  bei dieser Umfrage gibt es dort dennoch einen nicht unerheblichen teil, der diesen neuen Geschlechterkampf offenbar nicht mitspielen will und der auch bereit ist Frauen mehr Partizipaion zuzugestehen. Die nicht reinfallen auf den „Feminismus ist von Gestern“-Trick. User die selber denken können. Aber leider sind zu wenige von denen laut. Ursache ist sicher das knallharte Vorgehen von Arvid & Co gegen jede Art von Kritik. Dadurch werden einerseits unerwünschte Elemente wie ich oder Isi aus dem Weg geräumt, die lautstark das Gewese kritisieren. und zum anderen ziehen sich andere entweder leise ganz oder teilweise zurück. Jedenfalls ist das keine Streitkultur. Zensur ist keine Lösung. Inhaltliche Differenzen müssen auch inhaltlich auf Augenhöhe ausgetragen werden. Und mein Blog ist dazu der falsche Ort. Der eigentlich richtige Ort wäre in einem Unterforum der Piraten. Dies aber wird mir verweigert. Und insofern fällt die Debatte doch recht einseitig aus. Die Kritiker bleiben ausgesperrt und die Zensoren und Inquisitoren bleiben an der Macht. Die Frage ist, wie lange noch. Wie lange lassen sich die Piraten die gegen Zensur sind zensur gefallen? Einige PNs und Mails zeigen mir, dass viele Piraten mir zustimmen. Und das Herr Arvid nicht das erste mal in die Kritik gerät sollte ja zeigen, dass er eben nicht ein Moderator und Mann des Ausgleichs ist, sondern jemand der spaltet. Also ungeeignet für die Rolle, die er einnimmt. Es gibt zwei Auswege: Entweder der Vorstand oder die Mitglieder begehren auf und erzwingen eine Demokratisierung mit allem was dazugehört. Das aktuelle AG Forum-Team kann man wohl in Busch und Bogen ablehnen. Da zwistigkeiten unter Verschluss bleiben müssen wir Außenstehende davon ausgehen, dass sie alle einer Meinung sind und wir sie somit in Kollektivhaftung nehmen müssen für das, was entschieden wird. Ihr Bemühen nach aussen Einigkeit zu demonstrieren bei gleichzeitiger Abschottung von dem gemeinen User/Mitglied führt zu dem Eindruck einer abgehobenen Clique, abgehobener jedenfalls als der Vorstand. Der ist zumindest wirklich demokratisch gewählt worden.

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Sperre Benutzer Vinci – Beschwerde dagegen und Antrag auf Dauersperre

Ein Gedanke zu “Sperre Benutzer Vinci – Beschwerde dagegen und Antrag auf Dauersperre

  1. Isi schreibt:

    Um aufzuzeigen, wie Demokratie wirklich funktioniert: Es hätte zu deiner Beschwerde in diesem Rahmen (durchaus von der AG Forum) lediglich eine (gemeinsame) Stellungnahme der angesprochenen Moderatoren formuliert werden dürfen, um diese samt deiner Beschwerde an den Bundesvorstand zur Entscheidung weiterzureichen, ob denn eine Dauersperre nun gerechtfertigt ist oder nicht. Sie haben nicht nur ihre Kompetenzen überschritten, deine Rechte verletzt, sondern ihre Inkompetenz beweisen und ihre Befugnisse zu deinem Nachteil mißbraucht.

    Dieses Verfahren wie es bei den Piraten in diesem kuriosen Forum vorgeführt wird, ist nicht nur erschreckend totalitär und die Lösungen darin inakzeptabel, sondern auch hochgradig peinlich. Wenn jemand so schamlos belegt, keinen blassen Dunst von demokratischen Prozessen und demokratisch legitimierter Entscheidungsfindung zu haben, darf er a) kein Forum verwalten, b) keine Parteipolitik aktiv mitgestalten und c) muß er sich seine Inkompetenz eingestehen und an seinen Defiziten arbeiten.

    Man stelle sich diese Möglichkeiten, die Forenpolitik der Piratenpartei, in der DDR vor. Wir hätten heute noch keine Wende und Bautzen wäre knackvoll, Arvid wäre nicht nur ZK auf Lebenszeit (und Miriam hätte blaue Haare, aber dafür wenigstens eine flotte Frise), sondern er wäre König der ersten Arbeiter- und Bauernoligarchie und wenn ich mir das sentimentale Gejammer von Miriam auf deren wikiseite über ihr leider verpaßtes und mittlerweile vergilbtes Leiden in der DDR angucke, frage ich mich, warum die den gleichen Scheiß heute nochmal machen wollen und dazu vorher im Internet üben? Weil Sie es dieses mal für Demokratie halten? Es ist aber keine, es ist der übelste Totalitarismus, der mir im Internet je begegnet ist (und das nicht nur, weil man mich gesperrt hat, das wurde ich schon oft, sondern wie es dazu kam.) Ich habe aber keine Lust auf DDR 2.0 und darum kritisiere ich die Piraten. Die Piraten sind nämlich so demokratisch wie die Deutsche Demokratische Republik, die müssen da irgendetwas Grundlegendes nicht begriffen haben wie Honnecker, Mielke und Ulbricht.

    In jedem anderen Forum, bemüht man sich wengistens um irgendeine formalrechtlich fundierte Handhabe und Argumentation, um einen Regelkatalog und Begründung einer Sanktion durch konkrete Zuwiderhandlung, aber bei den Piraten reicht es, wenn 6 Kumpels – vor dem gleichen intellektuellen und politischen Background – ´ne Telefonkonferenz machen und alle für irgendwelchen Stuss sind und dann wird das eben durchgesetzt. Das Fatale daran ist, die verkaufen uns diesen Schwachsinn – ohne vor Scham im Boden zu Versinken – als Demokratie, dabei ist es die Abschaffung der selbigen durch Verrat an deren Grundregeln und der totale Mißbrauch zivil- und formalrechtlich anerkannter Begrifflichkeiten.

    Ich verlange Erschwerniszulage, die Piraten sind unzumutbar.

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