Antworten zur Frauenquote (aus Zensurgründen hier)

Da ich bei den Piraten nicht auf die Vorwürfe  und Fragen des Artikels bezüglich darf, werde ich es hier tun. Leider kann ich die Leute dort nicht auf meine Antworten hier hinweisen.

Urs schreibt:

ich beschränke mich hier, wie von Dir gewünscht, auf das Thema Frauenquote.

Wäre die Quote berechtigt, müssten an Grundschulen Quoten für Lehrer, in Kindergärten Quoten für Kindergärtner eingeführt werden. An Quoten für Maurer oder Müllwerker denkt auch niemand. Für Soldaten erst recht nicht.

Schade, dass der Ankündigung sich auf die Frauenquote zu beschränken genau das Gegenteil kommt: Kein Verständnis für die Geschichte. Ich empfehle dazu zumindest den Abschnitt zum 20. Jahrhundert des Wikipedia-Artikels zu Frauenrechten zu lesen. Dort wird auch noch mal zu Anfang darauf eingegangen, dass Frauen bis 1977 Männer fragen mussten, wenn sie einem Beruf nachgehen wollten. D.h. das galt z.B. noch für meine Mutter. 32 Jahre ist das nur her – und betraf viele Eltern, deren Kinder heute bei den Piraten aktiv sind.

Es kann keinen Konsens über die Diskriminierung der Frauen geben, weil es diese nicht gibt.

Ja, das ist der eigentlich Dissenz. Soll die Piratenpartei es doch selber in einer Arbeitsgruppe nachprüfen nach wissenschaftlichen Kriterien – lest Sekundärliteratur, Untersuchungen, etc. – hört auf damit aus dem Bauch heraus Positionen abzulehnen, sondern stellt eine offene Frage, geht in die Wissenschaft (Soziologie) und versucht herauszufinden, wie der wissenschaftliche Stand ist. ich bin gespannt, ob ihr danach noch diese Meinung aufrecht erhalten könnt.

Eine Frauenquote ist geeignet, die statistischen Zahlen bei beschäftigten Menschen zu verändern. Daraus ergibt sich aber nicht, dass hier „Verhältnisse“ verändert werden.

Es ist schon lustig wenn mit dem Verweis auf den Erfolg der Frauenbewegung versucht wird zu beweisen, dass ihre Werkzeuge stumpf sind und sich nichts ändert. Also es hat sich was geändert – durch den Feminismus – aber das ist heute alles falsch, weil es ja nichts zu ändern gibt. Womit wir wieder bei der Kernfrage sind: Gibt es Diskriminierung von Frauen in unserer Gesellschaft? Nach allem was ich gelesen und erfahren habe ist das unzweifelhaft mit JA zu beantworten. Ich bin gespannt welchen wissenschaftlichen Konsens ihr findet, der das Gegenteil besagt.

Dein Vergleich zwischen Farbigen und Frauen trifft nicht zu.

Da „Farbiger“ ein rassistischer Begriff ist, würde ich den auch nie verwenden. Der User hat den Vergleich nicht verstanden.

Ob Arvid ein „verbohrter Männerrechtler“ ist, kann ich nicht beurteilen. Ich habe bisher keinen Hinweis darauf entdeckt. Dass Du ihn aber in dieser Weise beschimpfst, stellt Deine Bereitschaft in Frage, Dich sachlich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Hör mal: Wenn ich einen User monatelang beobachte und ich sehe, dass er ein verbohrter Männerrechtler ist, dann darf ich das ja wohl noch ausdrücken was meine Erfahrung und Wahrnehmung ist ohne das das gleich eine Beschimpfung ist? Hier wird am laufenden Band gehetzt, manipuliert,… ohne das jemand nur zuckt. Aber wenn man jemanden als das bezeichnet was er ist, jedenfalls habe ich keinen Anlaß an meinem Urteil zu zweifeln, weil er sich bisher konsequent nur einseitig engagiert hat, dann wird man sofort gesperrt, bzw. man „DARF“ sein eigene Posting zensieren – und wenn man es nicht tut darf man keine priavten Nachrichten mehr lesen/schreiben oder auf andere Forumsbereiche zugreifen – man muss wehrlos zusehen wie irgendwelche User unwahre Dinge behaupten und man hat nicht einmal die Möglichkeit der Beschwerde. Es ist eine Verleumdung bzu behaupten ich hätte Arvid beleidigt. Ich habe ihn nur klassifiziert. „Verbohrt“ ist für keine klassische Beleidigung – allenfalls eine gefühlte Beleidigung. Arvid denkt bestimmt er sei nicht verbohrt – wieso muss ich seine Sichtweise teilen? Was für eine totalitäre Auffassung von Meinung habt ihr eigentlich? Ihr habt ein Problem mit dem Wörtchen „verbohrt“, aber vor Verlemdung, Zensur und der Beschneidung der Meinungsfreiheit schreckt ihr nicht zurück? Kann es sein, das eure Werte gehörig durcheinander geraten sind?

Ich kritisiere jede Benachteiligung und Bevorzugung von Menschen auf Grund bestimmter Eigenschaften, zum Beispiel wegen des Geschlechts.

Im wesentlichen setzt Du Dich für den Status Quo ein. Und das bedeutet meiner Meinung nach und soviel ich weiss auch nach dem wissenschaftlichen Konsens, dass Untätigkeit ausschließlich den Männern in die Hände spielen würde und den Rechten der Frauen schadet. Insofern bist Du in Deiner Haltung nicht neutral, sondern Männerrechtler. Die Männer in der Schweiz waren auch der Meinung sie müssten Frauen kein Wahlrecht zugestehen.

Siehst Du die Tatsache, dass nur wenige Rentner in der Piratenpartei aktiv sind, als Diskriminierung aller Rentner?

Es deutet darauf hin, dass die PP für Rentner nicht attraktiv ist. Aber keine Angst, ihr werdet alle irgendwann zu Rentnern! 🙂

Der Maskulist VeVi schreibt:

@Arvid als „verbohrten Männerrechtler“ zu bezeichnen bzw. die seinerzeit von dir gestartete Kampagnen gegen den User @Arne Hoffmann bzw. @Stueck, lassen mich daran zweifeln, dass du mit deinem Meinungsbildungsprozess schon abgeschlossen hast.

Ich könnte es auch anders formulieren – aber verbohrt ist nicht mein Vokabular im Diskurs über gesellschaftliche und politisch relevante Themen …

Wenn ich meinen Meinungsbildungsprozess nicht abgeschlossen hätte würde ich wohl kaum klar Stellung gegen User beziehen, die das Forum missbrauchen. Das Du niemanden als verbohrt bezeichnest ist Dein Problem. ich tue das eben. Du kannst Dir auch eines der Synonyme aussuchen. Das ist doch eine Geisterdiskussion.

Der radikale Männerrechtler Arne Hoffmann schrieb:

(Arbeitswelt)…Das hat sich heute geändert. Die feministische Ideologie zuckelt der veränderten Gesellschaft doch nur hinterher.

In der Stadt Kiel sind 100% der Amtsleiter Männer. Willst Du mir erzählen dass das Zufall ist? Nein, ist es nicht. Es ist Ergebnis der Diskriminierung die Du negierst. Es nützt doch nichts, wenn ihr Männerechtler stets die Augen vor der Wirtklichkeit verschließt und darauf hofft, das irgendwelche Männer, die sich nach den Verhältnissen im Mittelalter zurücksehen eure Bücher lesen und eurem Urteil folgen. Das hat keine Perspektive. Das sind nur Rückzugsgefechte.

Und ie Zensur von Kritikern wie mich wird euch auch nicht auf Dauer helfen. Es zeigt nur, wie unsicher ihr seid. und das ihr es nicht vertragt, wenn jemand mal die Wahrheit ausspricht.

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Antworten zur Frauenquote (aus Zensurgründen hier)

3 Gedanken zu “Antworten zur Frauenquote (aus Zensurgründen hier)

  1. Das Einzige, was mich bei dem ganzen Heckmeck tröstet ist, dass das Forum der Partei nur zum geringen Teil von Parteimitglieder genutzt wird und etwa 90% der User dort bestenfalls als Sympathisanten, schlimmstenfalls als übernahmebereite Maskulisten, Pädos und Extremisten eingestiegen sind, um die Partei von außen aufzumischen. Und das wirklich schlimme daran ist, dass so viele Parteimitglieder (insbesondere) das einfach nicht sehen. Hier besteht noch großer Nachholbedarf an einfachsten politischen Grundlagenbefähigungen. Ich hoffe, es wird noch.

    1. Wobei ich mich echt nicht zu den Radikalen zähle. Ich habe mich bereits aus der Frauen AG abgemeldet. Ich habe überhaupt keine Lust mich tagelang in Foren zu zoffen. Ich sage offen meine Meinung. Aber ich manipuliere nicht und kreiere auch nicht dutzende User, oder frage nicht in anderen Foren, wie man die Diskussion zerstören kann. Warum man alles das vorgenannte toleriert, aber meine Meinung nicht kann ich mir nur so erklären, dass man vor meiner Meinung Angst hat. Das ist ja schon mal ein Anfang. Gut das es Blogs gibt – sonst wäre ich mundtot.

  2. [blockquote]Warum man alles das vorgenannte toleriert, aber meine Meinung nicht kann ich mir nur so erklären, dass man vor meiner Meinung Angst hat.[/blockquote]
    Ich nicht 🙂
    [blockquote]Gut das es Blogs gibt – sonst wäre ich mundtot.[/blockquote]
    Finde ich auch sehr gut. Nur, dass es auch „Blogwarte“ gibt, finde ich nicht so gut … 😉

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