Zeit für eine Piratinnenpartei?

Wenn ich sowas lese, bestätigt das meine Vermutungen, die ich seit vielen Monaten hege – und die der Bundesvorstand der Piraten bisher immer wieder zerstreuen konnte. Es gibt in den Piraten Männerbünde (zum Teil unterstützt durch einzelne Frauen), die knallhart eine Interessenspolitik für Themen der Männerbewegung durchsetzen wollen. Ein besonderer Spezi dabei ist der  Moderator Arvid, der zwar nicht direkt zu den Scharfmachern gehört, aber mit seinen Verwarnungen und Aktionen eine extrem einseitige Position vertritt, um im Internet die Partei ebenso einseitig auszurichten. Einer seiner neuesten Vorstöße ist dabei die Gründung einer neuen AG 2G.

Zur Erklärung: Am Anfang war die AG Männer (17.September), daraufhin folgten de AG Gender/Gleichberechtigung und AG Frauen. Der Bundesvorstand nahm dazu am 24. September wie folgt Stellung:

Der Bundesvorstand ruft bei der Bildung von Arbeitsgruppen mit Themen zu Genderaspekten dazu auf, die inhaltliche Arbeit in einer gemeinsamen AG zu führen. Diese übergeordnete AG soll Aspekte und Arbeiten zu allen genderspezifischen Bereichen aus den AGs in einem gleichberechtigten Diskurs für die Partei zusammenfassen und gegebenenfalls Anträge an die Partei formuliert.

Jemand schrieb der AG Gender ins Stammbuch „Sehr wichtig ist es, nicht in endlose MiniAGs zu zersplittern. Im Forum, auf MLs und in Landesverbänden wird über „AG Männer“, „AG Gleichberechtigung“, „AG Frauen“ und vieles Andere diskutiert; es wäre von großem Vorteil, alle Beteiligten auf diese AG aufmerksam zu machen und sie zur Mitarbeit aufzurufen. “ Wie wahr!

Die Gründung der AG 2G  ist der direkte Versuch, den Beschluss des Vorstandes zu umgehen. Hintergrund ist, dass man ein Schwinden des Einflusses befürchtet, wenn dort wirklich mal Konsens entstehen müsste. Ein Forum hat die AG Gender nicht, obwohl sie eigentlich das Zentrum der Diskussion bilden sollte. Die AG 2G setzt die Zersplitterung fort, die durch die AG Männer begonnen wurde und vor der einige User bereits zum Zeitpunkt der Gründung der Ag Gender gewarnt haben.

Interessant ist dabei z.B., wie die AG 2G vorgehen will:

  • Arbeitsstruktur – Zitat:
    • „Die Akzeptanz dieser Arbeitsweise ist Voraussetzung für die aktive Mitarbeit in der AG und wird durch eine formlose Einverständniserklärung des Mitgliedes dokumentiert.
    • Um ergebnisorientiert arbeiten zu können, werden gemischtgeschlechtliche Teams gebildet, die im Rahmen einer Diskussion, eine Position der AG zu einem bestimmten Unterthema erarbeiten. Zwischenstände, Zwischenergebnisse, Lösungsvorschläge und Endergebnisse werden im Unterforum veröffentlicht. Die Endergebnisse werden zur allgemeinen Diskussion gestellt.
    • Für anstehende Themenbereiche bewerben sich die AG-Mitglieder. Die Koordinatoren der AG, die zuvor aus der AG gewählt wurden, stellen die Teams entsprechend ihrer Bewerbung und/oder erfolgten Abstimmungen zusammen.

Was bedeutet das? Das alle, die mitarbeiten wollen die Arbeitsweise akzeptieren müssen, die die Gründer festgelegt haben (nicht der Budnesvorstand) – wer Kritik hat, darf nicht mitarbeiten. Darüberhinaus können die Koordinatoren auswählen, wer in welchen Teams mitarbeiten darf. Damit können sie nach belieben missliebige Positionen und Personen herausfiltern. Sprich es handelt sich hier um ein autokratisches System, das auf Willkür basiert. Und diese sog. „Arbeitsweise“ soll dann einen Konsens bilden. Doch Konsens aus was? Konsens aus den Positionen derjenigen, die die Arbeitsweise akzeptieren und darüber hinaus durch den Filter der Koordinatoren gelaufen sind. Also kein Konsens aller Piraten und Piratinnen – sondern ein Konsens unter einer neuen Führungssschicht an Teilnehmern. Privilegierten.

Die Installation einer solche AG ist der fortgesetzte Versuch, die Piraten von basisdemokratischen Ansätzen zu befreien. Statt einer offenen Diskussion auf breiter Basis, soll es kontrollierte Diskussion ausgewählter Piraten geben, die dann aber wieder für alle einen Konsens ausarbeiten. Darüberhinaus würde damit eben die AG Gender ausgehebelt, die angetreten war eben an diesem Konsens zu arbeiten – und zwar ALLEN offen steht.

In den letzten Wochen hat die Diskussion aus meiner Sicht große Fortschritte gemacht, in dem vielfach aufgezeigt wurde, wo Argumente fadenscheinig sind. Man muss eben die Spreu vom Weizen trennen. Dies passt aber vielen Männerbewegten aber offensichtlich nicht. Sie füchten, dass in einer gemeinsamen AG Gender ihre Forderungen verwässert würden. Sie wollen nicht wirklich diskutieren und an einem Konsens arbeiten, sondern am liebsten ihre Forderungen 1:1 an den Vorstand durchreichen – durch die AG 2G dann geadelt als DER KOMPROMISS. Aus meiner Sicht ist das ein ganz, ganz schlimmer Versuch der Manipulation – und zudem dazu auch noch allzu duchsichtig und dumm. Erstaunlicherweise scheinen viele Piraten allerdings wieder einmal nicht zu verstehen, was hier passiert. Die AG Männer könnte auch durch ihr eigenes Fehlverhalten und dem Stoppen ihrer Radikalforderungen derzeit keine Ergebnisse so einfach 1:1 beim Vorstand durchsetzen. Deswegen braucht man eine Konkurrenz-AG zur AG Gender, die namentlich Neutralität signalisiert. Die Initiatoren handeln damit wider dem ausdrücklichen Willen des Vorstandes und insgesamt extrem parteischädigend. Ich kann nur hoffen, das der AG Rat, bzw. der Vorstand genug Verstand besitzt dies zu erkennen und dem Treiben ein Ende setzt.

Es war m.E. ein Fehler frühzeitig genderzentrierte Foren einzurichten ud gleichzeitig der neutralen, gemeinsamen AG selbiges zu verweigern. Da hat irgendjemand nicht aufgepasst. Dies hat der Männerbewegung Gelegenheit gegeben die PP für ihre Zwecke zu missbrauchen. Im Moment scheint mir der BV etwas überfordert, die ganzen Entwicklungen zu überblicken und im Griff zu behalten, so weit, dass Dinge nicht aus dem Ruder geraten.

Die Frage ist, ob die PP noch zu retten ist? Oder ist es chon Zeit für eine Piratinnenpartei? Müssen sich die progressiven Kräfte in der PP abspalten, bevor die Idioten das Schiff endgültig versenken?

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Zeit für eine Piratinnenpartei?

21 Gedanken zu “Zeit für eine Piratinnenpartei?

  1. „Die Frage ist, ob die PP noch zu retten ist? Oder ist es chon Zeit für eine Piratinnenpartei? Müssen sich die progressiven Kräfte in der PP abspalten, bevor die Idioten das Schiff endgültig versenken?“

    Na, ganz so krass würde ich es aber nun nicht sehen. Ein paar Leute sind sicher nicht zu retten (aber das ist ja überall so und spiegelt somit nur die Gesellschaft insgesamt wieder). Und eine Piratinnenpartei? Ich glaube nicht, dass eine solche wesentlich mehr Chancen hätte, in Wählen Prozentpunkte zu ergattern. Und nach gerade mal drei Jahren Parteiexistenz schon Abspaltungen? Das wäre ja wirklich schnell …

    Damit …
    „Im Moment scheint mir der BV etwas überfordert, die ganzen Entwicklungen zu überblicken und im Griff zu behalten, so weit, dass Dinge nicht aus dem Ruder geraten.“
    … hast du aber wohl Recht.
    Ja, auch das Piratenleben ist nicht leicht 🙂

  2. Isi schreibt:

    Hi du!

    Mittlerweile finde ich es richtig schlimm da. Was diese Verwirrungspiele angeht, so vermute ich, sie werden auch vom BV so gewollt. Es ist ja nicht unmöglich, dort einzugreifen und Ordnung reinzubringen. Nur so – bei endlosen Grundsatzdebatten – kommt nichts Beschlußfähiges zu Stande. Aber dieses Problem löst ja nun die AG 2G. Die werden den wirren Frauen schon zeigen, was ´ne virtuelle Harke ist. Außerdem ist die AG Frauen ja ständig damit beschäftigt, sich gegen keifende Männer zu wehren. Ich erkenne sogar darin das Piratenprinzip: Wenn die Basis sich die Köpfe einschlägt (wenn auch einseitig) muß halt die Führung ran und endlich Politik machen. Die liquid democracy ergibt dann den Rest, denn die Kompetenzen sind ja geklärt.

    😉

    LG

    Isi

    1. Ja, es ist gruselig. Jemand, der so offensichtlich frauenfeindlich ist wie Arvid kann da als Moderator Dinge unwidersprochen diktieren. Mittlerweile habe ich da auch die Hoffnung aufgegeben, dass da noch irgendetwas produktives rauskommt. Statt einer Partei, die sich für Bügerrechte stark macht auf ganzer Linie eine fast neoliberale Partei mit Nähe zum Rechtsradikalismus (aus Gründen der Unabhängigkeit natürlich nur). Wozu brauchen wir so eine Partei noch mal?

      1. Isi schreibt:

        Ich bin ja mal gespannt, wie lange er braucht, um meinen Drittnick zu erkennen.

        🙂

        „Wozu brauchen wir so eine Partei noch mal?“

        Zur Unterhaltung!

  3. Miriam schreibt:

    Sorry, ich glaube ihr leidet unter Verfolgungswahn, wenn ihr glaubt, die AG 2G ist eine Konkurrenz zur AG Gender. Im übrigen, auch wenn ihr es eh nicht glaubt, die AG war die Idee von User VeVi und mir und arvid hat uns geholfen, da wir beide keine Wiki-Freaks sind. Also wenn ihr hier schon jemanden difamieren wollt, dann doch bitte mich – Ja. :).

    Es wäre so leicht, 2 Moderatoren für die AG Gender finden, möglichst welche die sich auf ihrem Blogg nicht so sehr negativ über die Piratenpartei äußern und dennoch Moderator werden wollen, ja und am besten noch Mitglieder der Piratenpartei sind. Aber das will man hief offensichtlich nicht, nein man möchte das Forum untergraben, sry dass wir das nicht zulassen, sollte euch klar sein.

    @isi – übrigens es ist leicht, weil du dich so schön durch deinen Schreibstil verrätst.

    @vinci – 3 Stunden hier und auf deinem Blogg reichen, damit ich verstehe warum die Admins deiner Bewerbung als Moderator einer AG der Piratenpartei nicht zugestimmt haben. Man soll sich von uns distanzieren und gleichzeitig im Forum so tun, als ob euch irgendwas interessiert, nichts interessiert euch wieder dich noch isi, stören ist das was ihr vorhabt und da werden wir in Zukunft genau hinschauen.

    1. Du verstehst offenbar nicht den Unterschied zwischen inhaltlicher Arbeit, Moderation und Kritik an einer Partei. Und Du gehst fehl in der Annahme, das nur weil jemand im Munde keine Kritik an der Piratenpartei führt und Pirat ist, er nur deren besten im Auge hat.

      Ein Moderator eines Forums sollte jemand sein, der zwischen verschiedenen Positionen (z.B. Frauen vs. Männer) vermitteln kann – ein Moderator ist nicht unbedingt ein Parteimitglied oder Leiter einer AG. Wad Du nicht siehst is, dass die Leute dier derzeit die AG 2G machen allesamt sehr, sehr, sehr einseitig sind. Vollkommen unglaubwürdig – die Frauen die da präsent sind, sind allesamt nicht Vertreterinnen des Feminismus, die Männer aber sind allesamt Vertreter des Maskulismus. Insofern steht schon vor Beginn das Ergebnis fest. Feminismus wird ausklammert. Punkt. Damit die erfolgreichste Bürgerbewegung in Deutschland. Die bisherige inhaltliche Diskussion hat m.E. gezeigt, das die maskulistischen Positionen Fassade waren. Als sich das abzeichnete hat man diese Diskussion auch eher abgebrochen. Denn ganz offensichtlich will man z.B. die Bildungsfrage bei Jungen nur benutzen für einen Kampf gegen Feminismus&Frauen. Schade das moderne Frauen bezüglich ihrer Rechte so agnostisch sind. Sie sehen das offenbar als Zeichen das wir dem Problem Frau in der Gesellschaft entwachsen sind – ich sehe das aber eher als Dummheit. Jeder mensch sollte seine Rechte kennen und auch seine eigene Situation als Mann/Frau. Eine reine männerfreundliche Politik wie sie hier als Gegenoffensive zum Feminismus entworfen wird, lehne ich ab.

      1. Miriam schreibt:

        Die AG 2G ist in deinen Augen nur einseitig, weil sie nicht extrem ist? Weder in die eine noch die andere Richtung? Wie schon mehrfach geschrieben im Forum, wer will kann mitmachen, im übrigen heute schon mal auf die Wiki-Liste geschaut, sind schon wieder ein paar mehr dabei, vielleicht jetzt die darunter, die du so sehnlichst vermisst.

        Wir werden weder Ansichten vom Feminismus noch vom Maskulismus vertreten, sonderen die Ansichten, die wir uns erarbeiten, man kann mitmachen oder es bleiben lassen, aber wenn man es bleiben lässt, dann braucht man auch keine Kritik daran zu nehmen, dass die Ergebnisse so überhaupt nicht einem in den Kram passen.

        Und schon wieder, man wird verurteilt, bevor man überhaupt begonnen hat, wenn du so weiter machst, suche ich höchstpersönlich 2 Moderatoren für die AG Gender und warte dann auf Inhalte…

        Diese ganze Diskussion Feminismus / Maskulismus führt nur zu einem, zum Zerreden von Themen und davon habe ich persönlich genug. Zusammenarbeit ist angesagt, vielleicht geht dies ja endlich mal in einige Köpfe hinein, obwohl ihr mich immer noch nicht überzeugt habt, dass ihr beiden tatsächlich im Sinne der Piratenpartei agiert, sry ich habe da meine starken Zweifel.

        Wie wäre es, wenn ihr mal Zweifel ausräumt, euch zusammenreisst und diese Partei, die ja in euren Augen eh niemand ernst nimmt entweder unterstützt, konstruktive Kritik anbringt oder euch aufs Lesen beschränkt.

        Übrigens der Bundesvorstand hat in der Sitzung, in der über Kyras und Arvids Antrag abgestimmt wurde, diese Aussage bzgl. der Dach-AG getroffen. Wenn ihr nicht dabei wart, kann ich das auch nicht ändern.

      2. Zu der Aussage: Wo steht die? Und was genau?

        Es geht mir drum, dass eine Partei, die vorgibt für Bürgerrechte zu sein sich konsequent für Bürgerrechte einsetzen muss. die ganze Arbeitsstruktur der AG 2G ist darauf ausgerichtet quasi Ergebnisse zu erarbeiten, die dann irgendeine Bedeutung für die Genderpolitik der PP haben soll oder nicht? Dann aber ist sie sehr hierarchisch organisiert was der Idee der Basisdemokratie zuwiederläuft. Die PP ist es, die entscheiden muss, ob sie nun für oder gegen Bürgerrechte eintreten will. Im Moment tritt sie Bürgerrechte mit Füßen – oft aus Unwissenheit – manche aber wissen sehr genau was sie tun. Das schlimmste was euch passieren kann ist, dass man noch nicht mal über euch schreibt – so wie über die NPD. Viel fehlt da nicht mehr.

      3. „Dann aber ist sie sehr hierarchisch organisiert was der Idee der Basisdemokratie zuwiederläuft. “

        Ja, da hast du schon Recht (auch wenn das Forum jetzt zugänglich ist).

        Mir geht es mit der AG 2G so wie neulich auf dem Einwohnermeldeamt beim Pass beantragen: Ich will kein isometrisches Foto drin haben, und auch meine Fingerabdrücke nicht hergeben – aber dann bekomme ich keinen Pass und kann nicht reisen, wohin ich will.
        Wenn ich die Vorgaben der AG 2G nicht akzeptiere, darf ich nichts dazu sagen, dann muss ich evtl. später Kompromisse hinnehmen, die ich nicht mittragen kann. Also schreibe ich mich als Mitglied ein. Das ist genauso freiwillig wie die Pass-Geschichte …

        Meine Vorstellung von Basisdemokratie ist das nicht. Aber da ist sowieso noch viel Arbeit zu tun. Ich hoffe, es finden sich Menschen, die weiterhin in tatkräftiger Form mitarbeiten.

      4. Miriam schreibt:

        @piratenweib, wie soll ich das jetzt verstehen, du siehst in uns nur eine ungeliebte Erforderlichkeit.
        Nein dann kannst dich als Mitglied wieder austragen, mitentscheiden, wo es lang geht, kann du als einfacher Diskussionsteilnehmer auch, musst nur erklären, dass du die Arbeitsweise einhälst, dafür gibt es einen Vorstellungsbereich. Sollte ja kein Problem sein, als Mitglied hast du es ja bereits getan. Wenn es dir nur um die Entscheidungsbeteiligung geht und du sonst die AG 2G wie dargestellt nicht vollständig akzeptieren kannst, dann trage dich bitte als AG Mitglied aus.

        Übrigens völliger Quatsch, als AG-Mitglied darf man nichts dazu sagen, weder BillBerlin noch Seeräuber-Jenny sind AG-Mitglieder, aber trotzdem Team-Mitglieder. Die Entscheidung was wie als Ergebnis rausgeht, erfolgt in den Teams, egal ob AG-Mitglied oder nicht, so basisdemokratisch sind wir zumindest.

      5. Das alles ist absurd. Übrigens wenn ich hier mal Kommentare nicht in wenigen Minuten freischalte kann das daran liegen, dass ich ncht den ganze Tag vor dem Computer sitze und daher schreit nicht gleich nach Zensur. Zensur ist ja wohl eher bei der PP üblich in den Foren. Und Du hast offensicht null Ahnung was Basisdemokratie ist!

      6. Miriam schreibt:

        Nun ja die Basis sind doch alle oder? Und alle können mitmachen, nur von einigen, die sich zum Engagement bekennen, verlangen wir ein wenig mehr. Entscheiden können zum Schluss alle, weil die Ergebnisse (die vom Team präsentiert werden) ja wieder in die Diskussion gehen und an andere AGs weitergeleitet werden, wir ja mit den themenübergreifenden AGs zusammenarbeiten möchten.
        Jetzt verstanden, wenn nicht dann warte ca. 2 Wochen, dann dürften wir die ersten Ergebnisse zu einigen Punkten haben, Learning by doing…

        Ansonsten sage ich mal ciao hier… war etwas interessant eine paar Zusammenhänge zu ergründen, aber nichts womit ich mir weiter die Zeit stelle. Also macht ruhig weiter, wenn ich neugierig sein sollte, komme ich zum Lesen vorbei, mehr hat keinen Sinn.

      7. Miriam schreibt:

        Wo siehst du Hierarchie, nur wenn man sich entschließt gemeinsam was zu erbeiten? Die Ergebnisse werden allen AGs die es angeht zur Verfügung gestellt, wir sind auf Zusammenarbeit aus, nicht auf Alleingänge – Wenn jeder mitmachen kann (allgemeine Diskussion ist ja für jeden offen) wo ist das keine Basisdemokratie?

        Mit Genderpolitik lasst mich bitte in Ruhe, damit können sich gerne andere beschäftigen…

    2. Liebe Miriam,
      damit sprichst du mich und Vinci direkt an. Ich bin in der Tat Mitglied der Piratenpartei. Das bedeutet aber nicht, dass ich mit dem Mitgliedsantrag zusammen meine eigene Meinung abgegeben habe. Und wo ich Unrecht sehe oder auch einfach nur anders denke, dort werde ich auch laut sein. Egal, ob in der Partei oder anderswo. Ich glaube nicht, dass sich Pirat/innen gleichmacherisch glattbügeln lassen. Ich jedenfalls nicht. Ich weiß wohl, dass das manchen nicht gefällt.
      Aber: Ich stimme mit 95% der Piratenforderungen (so wie sie zur BTW 09 formuliert wurden) überein. Deshalb ist das meine Partei – die Partei, mit deren Forderungen ich großteils überein stimme. Und deshalb arbeite ich dort aktiv mit. Jede/r Pirat/in, die/der aktiv mitarbeitet und tatsächlich etwas tut, sollte hochgeschätzt werden. Die meisten reden nur. Und geredet wird insbesondere im Forum und das nicht nur von Pirat/innen, sondern von allen und jedem, die/der von dazustößt und die Piraten mit seinen Vorstellungen überrennen will – so wies es jetzt Maskulisten und sogar schon Pädophile versuchen? Dagegen soll ich nicht schreiben? Was für ein Gedanke!

      1. Miriam schreibt:

        Nein, dich habe ich damit nicht gemeint, nur vinci und isi und beide wissen aus welchen Gründen. Ich sehe schon das du die Piratenpartei durch deine Meinung vertrittst…

  4. WerGlaubtWirdSehen schreibt:

    „Der Bundesvorstand nahm dazu am 24. September wie folgt Stellung:

    Der Bundesvorstand ruft bei der Bildung von Arbeitsgruppen mit Themen zu Genderaspekten dazu auf, die inhaltliche Arbeit in einer gemeinsamen AG zu führen. Diese übergeordnete AG soll Aspekte und Arbeiten zu allen genderspezifischen Bereichen aus den AGs in einem gleichberechtigten Diskurs für die Partei zusammenfassen und gegebenenfalls Anträge an die Partei formuliert.“

    Nur mal so zur Erinnerung: Der BV konnte sich garnicht mehr an eine „AG Gender“ erinnern. Die Hetzerei in diesem Zeit-für-eine-Piratinnenpartei-Artikel ist unerträglich.

    Lieber Vinci, liebe Isi: Dann bildet sie endlich, eure Partei der Gerechten und lasst eure Paranoia dort aus – und die Piraten konstruktiv arbeiten.

      1. WerGlaubtWirdSehen schreibt:

        Hier, auf diese Quelle aus „Beistellungen erwünscht, Seite 6/8 von Arvid
        (http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=150&t=14021&start=75#p184453):

        „So, das Resultat ist da und ich bin nicht überrascht. Genau genommen hatte ich mir ein wenig mehr, nämlich eine Auftragsbestätigung für die AG Gender / Gleichberechtigung erhofft; aber die konnten sich ja nicht mal erinnern, die selber in Auftrag gegeben zu haben.“

        Damit klinke ich mich hier aus.

      2. WerGlaubtWirdSehen schreibt:

        … schon spannend! Da hinterlege ich die Quelle und was passiert? Der Beitrag wird einfach gelöscht! Passt wohl nicht ins Konzept?

        Also nochmal: Der BV kann sich an keine AG Gender erinnern. Quelle Arvid Doerwald, der es hier feststellte:

        http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=150&t=14021&start=75#p184453

        „… So, das Resultat ist da und ich bin nicht überrascht. Genau genommen hatte ich mir ein wenig mehr, nämlich eine Auftragsbestätigung für die AG Gender / Gleichberechtigung erhofft; aber die konnten sich ja nicht mal erinnern, die selber in Auftrag gegeben zu haben. …“

      3. Ähm, sorry mag ja sein, dass der BV vergesslich ist, aber hier steht es im Protokoll: http://wiki.piratenpartei.de/2009-09-24_-_Vorstandssitzung#TOP_3:_AG_Gleichberechtigung_.28Aaron.29 – da muss sich keiner erinnern – dafür sind Protokolle da. Und der BV so wie die Mitglieder sollten sich an dem orientieren, was sie beschließen. Und wenn irgendein arvid irgendwo nachfragt(?) und dann frei zitiert, dass sich irgendwer nicht erinnern kann dann inetressiert das gar nix. Wenn wir so anfangen kann ja jeder alles behaupten und wenn der Vorstand unter Gedächtnisschwund leidet gilt alle, was sich irgendwer ausdenkt.

        Wenn das, was im Protkoll steht falsch ist, so muss dass revidiert und AG Gender, AG Männer und AG Frauen aufgelöst werden? Ich habe die immer im Zusammenhang betrachtet.

      4. Wenn das, was im Protkoll steht falsch ist, so muss dass revidiert und AG Gender, AG Männer und AG Frauen aufgelöst werden? Ich habe die immer im Zusammenhang betrachtet.

        Alle drei AGs Frauen, Männer und Gender wurden am gleichen Tag offiziell gegründet. Die AG Gender sollte die übergeordnete AG für Frauen und Männer AG sein.

        Stellungnahme zur Gründung genderbezogener AGs

        Der Bundesvorstand ruft bei der Bildung von Arbeitsgruppen mit Themen zu Genderaspekten dazu auf, die inhaltliche Arbeit in einer gemeinsamen AG zu führen. Diese übergeordnete AG soll Aspekte und Arbeiten zu allen genderspezifischen Bereichen aus den AGs in einem gleichberechtigten Diskurs für die Partei zusammenfassen und gegebenenfalls Anträge an die Partei formuliert.

        In diesem Sinne wurden heute die folgenden AGs gegründet:

        * Frauen: AG Frauen
        * Männer: AG Männer
        * Gender: AG Gender

        Du hast das also völlig richtig gesehen.

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