Junge Freiheit jüngstes Opfer

…ist Andreas Popp, der auf deren Interviewanfrage reingefallen ist. Gleich vorweg muss man sagen, dass er bereits einen Fehler eingestanden hat. Aber dennoch, wenn die Wikipedia schreibt:

Einige Politikwissenschaftler ordnen sie als Sprachrohr der „Neuen Rechten“ mit einer „Scharnier-“ oder „Brückenkopf“-Funktion zwischen demokratischem Konservatismus und Rechtsextremismus ein.

müssten eigentlich alle Alarmglocken schrillen. Das ihm die JF nicht bekannt war, spricht für die allgemeinde Blindheit gegen rechts der Piraten. Oder Naivität.

Wahrscheinlich kriegt man da auch wieder von Manchen zu hören, das Unvereinbarkeit mit Rechtsradikalen von gestern ist.

Advertisements
Junge Freiheit jüngstes Opfer

5 Gedanken zu “Junge Freiheit jüngstes Opfer

    1. Ich verweise dazu auf Göbbels Unterwanderung der Demokratie. Wer rechtsradikale Blätter ernst nimmt und stärkt, trägt zu deren Akzeptanz bei. Im Gegensatz zu den Piraten glaube ich nicht an eine politische Neutralität eines jeden. Ich denke, wer da meint tolerant sein zu müssen, ist in Wirklichkeit naiv.

      1. Ok du sagst also damit stärkt man die Rechten…

        Aber währe es nicht eher schlauer mal über die Inhalte des Interviews zu Berichten um den Rechten Charakter dieser Zeitung offen zu legen und kenntlich zu machen?!.

        Waere Kritik nicht besser an die Zeitung gerichtet als an die Piraten?

        Wie waerst du damit umgegangen hätten sie dich interviewen wollen?? Einfach abgelehnt? Öffentlich abgelehnt? hättest du deren Fragen
        als „Volksvertreter/Politiker“ nicht trotzdem beantworten müssen?!.

      2. Nein. Es ist auch immer eine Frage des Rahmens. Ich gehe auch auf keine Veranstaltung von Rassisten. Wir bewegen und nicht im luftleeren Raum. Diese Zeitung hat eine bestimmte Agenda. Das ist kein Journalismus. Insofern ist es wichtig sich hier klar zu distanzieren. Das ist nicht so im Rahmen von FAZ,SZ,Zeit, etc. – das ist halt ein Projekt um Rechtsextremismus hoffähig zu machen. Und dafür werden Interviewpartner benutzt. Insofern steht natürlich die Kritik an der Zeitung im Vordergrund. Aber irgendwie muss man ja auch nicht jedem dahergelaufenen Blatt ein Interview geben. Ich empfehle bei Anfragen, wo man sich unsicher ist erst mal deren Daten aufzunehmen und dann zu recherchieren. Man muss nicht gleich immer zusagen. Oder die Piraten haben eine Pressestelle, die die Kandidaten befragen können ob die was wissen. Es ist nicht unüblich das Kandidaten nicht direkt Auskunft geben.

        Das widerspricht vielleicht dem Urgedanken der Piraten der totalen Transparenz – aber so vermeidet man eben solche Fehler. Was die Piraten nich nicht haben ist so ein Kandidaten-Planet (http://en.wikipedia.org/wiki/Planet_%28software%29) – und jeder Kandidat ein Blog, das angeschlossen ist. Was die Kandidaten selber in ihrem Blog schreiben sit ja eher unbedenklich.

      3. Ich würde auch nicht freiwillig auf eine Veranstaltung von denen gehen ;-)!
        Der Planet ist an der Stelle doch eine super Plattform um vorher (vor einem Interview) klar und deutlich darüber zu berichten, das ganze hätte ja auch vorher im Sinne der „Transparenz“ diskutiert werden können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s