Googles Chrome. Datenschutz mangelhaft?

In manchen Blogs wird kritisiert das Google Chrome eine eindeutige ID sende. Wenn man aber die Datenschutzbestimmungen genau liest steht da (zumindest jetzt bei mir:

„Ihre Kopie von Google Chrome enthält mindestens eine eindeutige Anwendungsnummer. Diese Nummern und Informationen zur Installation des Browsers (z. B. Versionsnummer, Sprache) werden bei der erstmaligen Installation und Verwendung der Anwendung und bei der automatischen Update-Prüfung von Google Chrome an Google gesendet.“

Das heisst das wäre mit Versionsnummer und Sprache das was JEDER Browser sendet. Nur sagt das Firefox nicht explizit. Anders wäre es auch nicht möglich das Firefox oder Internet-Explorer Updates anbieten. Bei Microsoft sind das im übrigen keine anonymisierten Daten, sondern personalisierte. Den jede Windows-Version ist individualisiert. Komisch das es keinen stört wenn Microsoft weiss wann ich ihre Seiten besuche – aber bei Google Chrome wollen sie das der Browser Sprache und Versionsnummer verbirgt. Ich denke Google war da einfach nur sehr vorsichtig bei der Formulierung – oder eher ungeschickt. Mit scheint da ist vieles „New Kid on the Block“-Phänomen. Alle suchen in einer Beta-Version das Haar in der Suppe und schauen nicht darauf welchen Unsinn sie anderswo seit Jahrzehnten mitmachen.

Update: Siehe auch Preventing paranoia: when does Google Chrome talk to Google.com?

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