Zeitarbeit, Mindestlohn, Kombilohn und Staatsquote

Anlässlich der Talksendung „Billig, befristet, bedroht“ (mit Wolfgang Clement) fällt mir auf: Wieso ist man auf einmal der Meinung das es besser wäre wenn der Staat  plötzlich viel mehr Geld ausgeben soll. Die letzten Jahre hatte ich immer nur gehört „Senkung der Staatsquote“, Sparen,… Und nun kommt durch die Hintertür Kombilohn offenbar mit einer breiten Koalition der Staat in die Rolle das er mehr und mehr Geld ausgeben soll. Und offenbar ist es dabei schon ganz selbstverständlich, das immer mehr Leute nicht mehr von der Arbeit leben können. Lustigerweise werden so also die größten Vertreter des Neoliberalismus zu „Kommunisten“ in dem Sinne, das Kosten von den Unternehmen auf „die Gesellschaft verlagert werden. Nur das das natürlich ein steigender Posten im Staatshaushalt werden wird und somit natürlich auch die Lohnnebenkosten erhöht werden oder hoch bleiben der Staat müssen. Also wird es eine Verlagerung von gut bezahlten Arbeitsplätze mit hohne Lohnnebenkosten hin zu niedrig bezahlten bei denen der Staat sogar noch draufzahlt. Die Frage bleibt da aber nur, wo dann der Staat in Zukunft sein Geld herholen wird?

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