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Wikileaks-Video zu US-Attacke auf Reuters-Journalisten

Einige werde es schon gehört haben. Ich möchte dieses Video auch hier verbreiten. Es gab 2007 eine Angriff von Apache-Helikoptern auf die beiden Reuters-Journalisten Cmagh und Noor-Eldeen. Bitte lest mehr zu der Sache bei der englischspr. Wikipedia. Naja, jedenfalls hat wikileaks das Video freigegeben, dass sie über milit. Whistleblower erhalten haben (Also Leute in der US-Armee, denen die Sache auch stinkt). Hätten Tagesschau und mehr Medien dies bereits berichtet hätte ich mir diesen Post so vielleicht gespart, aber diese Art Zensur wird immer unerträglicher. Da ist mir Fefe gerade mal sympathisch wie er sich aufregt. Hier das Video

Ja, es ist bedrohlich wie sich hier massenweise Journalisten selber zensieren. Erleben wir hier schon die Schere im Kopf VOR der Wieder-Einführung der staatlichen Zensur seitens der EU?

Das dies immer stattfindet, ist uns ja allen klar. Natürlich berichten die Medien nicht über große, antifaschistische Demonstrationen mit mehreren tausend Demonstranten – aber wenn in irgendeinem Wald ein paar hundert Menschen gegen einen Starkstrommasten demonstrieren bekommt das im Prinzip den gleichen Raum wie die Freiheit statt Angst Demo. Wozu also noch hunderttausende mobilisieren, wenn 100 schon ausreichen? Aber nein,  manche Themen sind eben gleicher als andere Themen.

Sowas wie die Tagesschau ist ein Witz. Das hat mit Journalismus nur noch wenig gemein. Man kann sie nur dazu nutzen um zu sehen, wie sehr ein Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Ticker #7 zur Finanzmarktktrise

Oktober 9, 2008 1 Kommentar

Der lustige Begriffe “Nullwachstum” – fast so gut wie “Nullschrumpfung” soll auf die deutsche Wirtschaft im nächsten Jahr zutreffen.

Presseschau n-tv: “Die Angst geht um

Erweiterung (Handesblatt -Blogs):

Das Handelsblatt löscht einen Beitrag in einem Blog von Harald Uhlig (Professor am Department of Economics der University of Chicago) mit der Begründung “die Befürchtung, dass der Blog-Beitrag von Herrn Uhlig in der Öffentlichkeit irrtümlich nicht als die persönliche Meinung eines Wissenschaftlers, sondern als redaktioneller Beitrag des Handelsblatt wahrgenommen werden könnte und der Eindruck entsteht, das Handelsblatt rufe zu einem „Run“ auf die Commerzbank und andere Finanzhäuser auf.

Meine Meinung zu dem Vorfall: Wenn ein einzelner Beitrag als Gefahr angesehen wird, dann muss der Beitrag entweder sehr viel wahrer gewesen sein als zu vermuten war oder es um die Finanzen viel schlimmer stehen als wir alle vermuten. Daher kann man nur alle Sparer aufrufen ihre Konten zu plündern und diese stattdessen in vernünftige lokale Projekte zu stecken. Offenbar sind keine Einlagen sicher – warum sonst sollte man so eine Meinung löschen. Das Handelsblatt sollte sich bewusst darüber sein das gerade solche Löschung den gegenteiligen Effekt haben. Und bitte löschen sie dann auch Beiträge die zu optimistisch sind. Sie sollten auf der Seite der Anleger und Sparer stehen und nicht nur auf der Seite der Großbanken!
– Aber: Der Blog geht weiter.

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