Klimaskeptiker wittern Morgenluft

Gerald Trautfetter schreibt nicht nur über „Intuition – Die Weisheit der Gefühle“ – nein, so mit links ist er nebenbei auch noch Klimaexperte. Eigentlich ist er aber „Diplom-Journalist“ und selbernannter Politik- und Kommunikationsexperte. Was ihn zum universellen Alleswisser befähigt wird allerdings aus seiner Biographie nicht deutlich.

Im Spiegel online schreibt er unter „Das Schwächeln der Sonne“ unter anderem:

Ins Stocken geraten ist der Klimawandel ausgerechnet im Vorfeld jenes Weltgipfels in der dänischen Hauptstadt, auf dem Tausende Politiker, Beamte, Wissenschaftler, Wirtschaftsbosse und Umweltaktivisten über eine Verringerung der Treibhausgase verhandeln wollen.

Da hats uns „Das Klima“ abger gezeigt? Wenige Wochen vor dem Klimagipfel stoppt der Klimawandel einfach. Warum? Vielleicht um Herrn Trautfetter einen Gefallen zu tun? Das Abweichen von prognostizierten Klimasteigerungen ist in keinster Weise aktuell, wie er es darstellt, sondern wird zum einen seit vielen Jahren beobachtet – es gab auch Jahre in denen die Temperatur stärker anstieg als prognostiziert. Die Klimamodelle können eben immer nur ungefähr erklären was passiert und taugen in erster Linie einen Langzeittrend. Die Prognosesituation und die wesentlichen wissenschaftlichen Daten haben sich auch nicht unmittelbar vor dem Gipfel geändert. Das einzige, was sich geändert hat ist die Notwendigkeit von Journalisten „irgend etwas besonderes“ vor dem Klimagipfel zu produzieren. So hätte man einen Artikel mit gleichem Tenor auch schon vor fünf Jahren schreiben können – hat es auch damals schon gegeben.

Ziel von Trautfetters Angriff ist Stefan Rahmstorf, für den er auch Aussagen von  Wissenschaftskollegen wie Latif heranzieht. Dabei argumentieren im wesentlichen gleichartig. Falsch ist in erster Linie der Versuch aus einem kleinen Knick bei der Erwärmung einen Langzeittrend abzuleiten. Und bei der Ursacheforschung zeigt der Artikel denn auch, dass es dafür eben keinen Konsens gibt, ganz im Gegensatz zu den Ursachen der Klimaerwärmung

In der KlimaLounge kontert Rahmstorf :

Der Spiegel-Artikel konstruiert hier leider einen Scheinwiderspruch, weil er dann im Weiteren nicht mehr von den letzten zehn Jahren, sondern von „den letzten Jahren“ und dann expliziter von „den vergangenen fünf Jahren“ spricht, in denen der Trend in der Tat negativ ist.

Bleibt zu wünschen, das irgendwann auch Spiegel-Journalisten lernen sich an der Wahrheit zu orientieren.

 

Der ‘Kobraeffekt’ und die Autos

Die Welt schildert in einem Artikel mit dem Titel „Die wahren Kosten des Abwrackbooms“ kurz die Geschichte hinter dem Begriff „Kobraeffekt“ und dann die Kosten, die nun die Steuerzahler zu bezahlen haben bei der Abwrackprämie. Vieles bei Steuern und Wirtschaft ist am Ende ein Nullsummenspiel.

Nach dem die Große Koalition und Frau Merkel monatelang gezaudert hatten, was Maßnahmenpakete für die Bevölkerung angeht, war man hier beim Verschenken von Geld an die Autoindustrie sehr schnell und unbedacht.

Die „Mitnahmeeffekte“ sind groß. 75% derjenigen, die sich ein Auto JETZT kauften, hätten es auch ohne Abwrackprämie getan. Dafür durften sich jetzt auch die Leute eine Prämie holen, die im Geld baden können – jeder hatte Anspruch – auch für den Kauf eines Maseratis hätte man diese bekommen (unwahrscheinlich vielleicht). Es ging also nicht im geringsten um eine Stützung der einkommensschwachen Schichten. Ähnlich wie beim Kindergeld wurde hier breit gestreut – bedürftig oder nicht.

Zudem wurden nun auch Autos gekauft, die eben nicht abgasarm sind. Daher kommt es zu einer erhöhten Belastung für die Umwelt, Krankheiten, etc. .

Alles in allem ist es eine große Umverteilung von unten nach oben – und auch Geld von denen, die auf das Auto für die Umwelt verzichtet haben hin zu denen, die sagen „scheissegal“. Das es Leute gibt, die ihr Auto brauchen ist schon klar, aber viele eben auch nicht – und diese Prämie galt auch für ein Dritt- oder Viertauto.

Die GEZ-Lösung

Nachdem die GEZ was die Gebühren für PCs eine schwere Niederlage einstecken musste hier meine Vorschläge:

  1. GEZ abschaffen
  2. Die Kosten für die Sender werden stattdessen durch Steuern finanziert. Von mir aus auch mit einer neuen Steuer oder Steuererhöhung, so das die Lasten auf alle verteilt werden
  3. Zusätzlich oder alternativ könnten bestimmte Programme verschlüsselt werden. Weltweit schauen hunderte Millionen Zuschauer kostenlos Fernsehen während gleichzeitig die GEZ Rentnern und Hartz-IV-Empfängern auf die Pelle rückt. Warum wird nicht sauber verschlüsselt wenn die Programme so wertvoll sind?

Es ist ganz einfach Wahnsinn das zwar kein Bundesbürger verpflichtet es Gebühren zu zahlen – gleichzeitig wird aber jedem unterstellt er hätte ein Empfangsgerät und steht somit unter Generalverdacht. Selbst Gebührenzahler sind vor Nachtellungen der Rundfunkgesellschaften nicht sicher. Es könnte da ja noch irgendwo ein Gerät sein, was nicht angemeldet ist. Ich denke die Verfügbarkeit von Radio- und Fernsehen wird in Deutschland so selbstverständlich betrachtet wie Straßen und saubere Luft. Wenn dem so ist, macht es keinen Sinn eine Mengenlehre zu betreiben die niemanden einschliesst und dann doch alle. Dieser ganze Gebühreneinzug könnte überflüssig gemacht werden. Der Psychoterror der GEZ samt nervender Werbung ala „Gebührenzahlen ist cool“ könnte ein Ende haben. Lasst uns die GEZ einfach begraben. Es ist Relikt aus den 50er Jahren. man ist zwar wild hinter jedem Empfangsgerät hinterher, stört sich aber nicht daran das Milliarden Chinesen ZDF kostenlos sehen können.  Warum nicht? Weil ZDF eben auch Prestige bedeutet – man will zwar Geld sehen, aber nicht jeder Zuschauer ist gleich. Sobald man die deutsche Grenze überschreitet kann man mit so vielen Empfangsgeräten wie man will Schwarzsehen, zumindest Deutsches Fernsehen  – in Österreich gibt es den selben Wahnsinn – nur umgekehrt- die Österreicher interessiert es auch nicht wieviele Deutsche ORF umsonst sehen können – nur die Österreicher interessieren. Das entspricht genau der Seltsamkeit das Wetterkarten im Fernsehen nachwievor so gezeichnet sind, das Wolken vor Grenzen halt machen. Als ich ein Jahr in Österreich lebte viel es mir auf – vorher nicht. Die Ausnahme besteht da nur beim Wintersportwetter. Da ists dann aber so das Deutsche offenbar nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz Winterurlaub machen – Frankreich ist bereits jenseits des denkbaren. Wer mal CNN schaut sieht einen deutlichen Unterschied: Dort wird für jeden Kontinent Wetter angezeigt. Ganz so muss es nicht laufen – aber in einer derart globalen Welt erscheint die Deutsche und auch die österreischische Gebühren-, Funk- und Fernsehwelt doch arg provinziell – so als hätten wir noch 1840 und das Auto wäre noch nicht erfunden worden.

Ich habe gar nichts gegen ein wenig Staatsfernsehen als Alternative zu den Kommerziellen – darum geht es nicht. Es geht aber nicht an, das sseit Jahrzehnten jeder Deutscher schon quasi bei seiner Geburt kriminalisiert wird und sobald er Gebührenpflichtig wird auch terrorisiert. Macht einen Plan die GEZ in 3-5 Jahren abzuschaffen und schaut zu wie das funktionieren kann. Punkt.

Veröffentlicht in:  on November 27, 2008 at 11:30 Kommentar schreiben
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Bravo Bremen!

So gehts: Tempo 120 generell. Simpel und effektiv. Natürlich nur für Bremen etwas begrenzt vom Effekt aber ein gutes Vorbild!

Veröffentlicht in:  on April 9, 2008 at 11:13 Kommentar schreiben
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Umweltsch(m)utz

ablass.jpgDie Vorschläge werden immer besser:

Nach dem freiwilligen Langsamfahren von Autofahrern kommt jetzt der geniale Vorschlag einer Freiwilligen Abgabe auf Flugreisen. Warum nicht gleich Ablassscheine? Aber dann vielleicht mal was hübsches? Historische Vorbilder gibt es ja genug. Vielleicht kann man das ja gleich mit anderen Dingen verbinden. Ist es denn nocht auch toll wenn man möglichst viel fliegt – weil man kann dan ja ganz viel gutes tun: „Fliege und helfe damit das Klima zu schonen“. Sicher ist das auch auf andere Tätigkeiten wie Auto- oder Skifahren übertragbar.

Auch die Aluminiumindustrie möchte sicher gerne durch höhere Produktion und einer freiwilligen Abgabe ihren Beitrag leisten. Wir werden gerade zu ersticken am guten Willen und guten Taten!

Veröffentlicht in:  on März 5, 2007 at 3:13 Kommentar schreiben
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Wir brauchen kein Tempolimit!

Nein, ein Tempolimit brauchen wir nicht, sagt Frau Merkel( „Wer zurückhaltend Auto fährt – nicht immer Vollgas gibt – spart Benzin100kmh.gif und verringert damit die CO2-Belastung“). Das hat ja bisher schon ganz toll funktioniert. Das ein Tempolimit sowohl den Lärm, als auch die Unfallzahlen senken würde ist unzweifelhaft. Da würde man ja vermuten, das es niemanden gibt, der nicht Leben retten möchte. Gerade in Zeiten, wo ja gerne die Unverletzlichkeit der Wohnung über den Umweg des Computers gerne von selbsternannten „Rechtsexperten“ ausgehebelt. wird, weil das ja die Chance bietet irgendwie vielleicht einen Täter zu ermitteln… letztenendes also im Terroranschläge also Tote zu vermeiden. Also setzt die Bundesregierung sich also dort für verfassungswidrige Maßnahmen ein, die nur zweifelhaften Nutzen ein – und lehnt gleichzeitig eine Regelung ab, die ganz klare Vorteile hätte. Oder geht es nicht um die Menschen? Vielleicht sollte man statt eines Tempolimits die Generalüberwachung jedes einzelnen Autofahrers vorschlagen. Das würde bestimmt angenommen. Hat die Angela doch einiges gelernt von der Stasi. Und auch wie mans in der Demokratie macht. Und auch das Aussitzen von ihrem ehemaligen Förder Kohl. Bravo: Null Politik, Stuhl warmhalten und auf die nächste Bundestagswahl warten!?

Veröffentlicht in:  on Februar 5, 2007 at 6:47 Kommentare (2)
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Selfmade Winter

Bei den derzeitigen Temperaturen bieten sich ganz neue Chancen für den Arbeitsmarkt. schneekanone.jpgNicht nur das die Baubranchen bei Temperaturen über Null erfreut ist. Nebenbei besteht die Möglichkeit, das auf lange Sicht wir uns unseren Winter selber gestalten können. Denn wenn der Schnee nicht von selber fallen wird, braucht man nicht nur in den Alpen Schneekanonen, sondern in ganz Deutschland. Die „Heim-Schneekanone“ gibts dann wahrscheinlich als „Schneewittchen“ im Baumarkt. Es gibt dann neben den Schneeräumdiensten „Schnee-Mach-Dienste“. Am besten dann gleich Schnee in allen Farben. Da es eh schon farbigen Sand gibt ist da der Gedanke nicht weit. „Winter-Styling“. Ja, Schneeräumdienste braucht es ja trotzdem: Das nennt man dann Kreislaufwirtschaft.

Veröffentlicht in:  on Januar 17, 2007 at 2:28 Kommentar schreiben
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