Startseite > Arbeit, Deutschland, Wirtschaft > Neoliberalismus funktioniert ganz toll?

Neoliberalismus funktioniert ganz toll?

""

Lizenz: CC (Einige Rechte vorbehalten)

Weil ja die Westerwelles und andere Propagandisten des Neoliberalismus immer meinen so genau zu wissen wie es läuft: In den letzten Jahrzehnten erlebten wir eine Neoliberale Politik ohne gleichen. Und nun, 2010 sagt man uns: Es war noch nicht genug.

Es gab wieder eine Finanzkrise. Nicht die erste im Kapitalismus. Der Kapitalismus ist die Krise. Von einer in die nächste. Die Krise ist mehr Normalität als Ausnahme. Und der Neoliberalismus ist nicht der Ausweg, sondern war der Weg in die Krise.

Nur ein Beispiel: Man hat in Deutschland die Gewerkschaften geschwächt und so zu einer Lohnzurückhaltung beigetragen. Was bedeutet die Lohnzurückhaltung? Geringere Löhne, d.h. mehr Beschäftigungsverhältnisse unter Hartz IV-Niveau, weniger Geld für die Kassen, weniger Steuereinnahmen, uvm. D.h. Lohnzurückhaltung hat zur Schuldensteigerung des Staates beigetragen – und sie hat viele Menschen in die Armut getrieben. Von wegen Leistung muss sich wieder lohnen. Braucht es dafür nicht auch eine gerechte Entlohnung?

Und überhaupt? Wir haben nun von GRÜNEN, FDP, SPD und CDU/CSU die Ansätze erlebt. Das Sparen als DAS Rezept. Und wo sind wir? Bei verschuldetem Staat und Kommunen. Die Rezepte haben den Staat nicht vor dem Versagen bewahrt. Muss man dann nicht konstatieren, dass die Rezepte nicht funktionieren? Aber man will uns verkaufen, dass wir mehr von den gescheiterten Rezepten brauchen und nicht weniger.

Ein Bundesstaat Kalifornien – das Vorzeigemodell der Neoliberalen war der erste Bundesstaat, der Konkurs anmelden musste und in die Zahlungsunfähigkeit rutschte.

Im Neoliberalismus profitieren nur einige wenige Unternehmen – und zwar unabhängig davon wie es dem Staat gibt. Also hören wir endlich auf an Märchen zu glauben!  Immer tiefer wird der Karren in den Dreck gefahren – und immer noch schallt es “Weiter so!”, “Schneller!”, “Mehr!”.

About these ads
  1. März 24, 2010 um 7:56 vormittags

    Na, da gibt´s doch diesen Spruch: “Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.” Den sollten sich die Verantwortlichen in die Stirn tätowieren.
    Wenn der Staat Schulden hat, macht er noch mehr Schulden, um die Schulden zu bezahlen. Bei Privatleuten kommt dann irgendwann Herr Peter Zwegat und öffnet ihnen die Augen. Vielleicht sollte er auch mal bei Papa Staat vorbeischauen?

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 119 Followern an