PRO Reli?

PRO Reli. Was für ein Schwachsinn. „Religion“ hat in der Schule natürlich nichts zu suchen. In der Schule sollten Kinder alles kennenlernen und nicht irgendwelche Lügen aus der Vergangenheit. Religion ist es, was für Unterdrückung, Krieg und Terror in unserer Geschichte sorgte.

Wer Religionsunterricht hat, hat keine Freie Wahl mehr. Vor allem die große Frage, warum der Staat über die Schulen die Kirchen unterstützen sollte.

Erschreckend diese ganze Propaganda für Gehirnwäsche an Schulen. Aus meiner eigenen Schulzeit weiss ich noch wie beschränkt dieser Unterricht (Pflicht) immer war. Interessant war eigentlich nur der Punkt, an dem Religionslehrerinnen den Pfad des Religiösen verließen.

Man muss dann auch mal festhalten, dass ein Nicht-Einführen von Religionsunterricht nicht bedeutet, dass Religion eingeschränkt wird. Wenn diese Logik stimmen würde, müsste an der Schule JEDE Ideologie gelehrt werden mit einem EIGENEN Fach. Aufgabe der Schule kann es jedoch nur sein über verschiedene Philosophien, Religionen, Wissenschaften im Ansatz zu informieren und vor allem den Schülern Grundkenntnisse zu vermitteln.Religion sollen die Kirchen von mir aus selber in ihren Räumen anbieten. Das ist fast das gleiche wie Kreationismus an Schulen. Ich hoffe die Abstimmung Pro Religion in Berlin scheitert! Nicht zurück ins Mittelalter!

Dann doch lieber proethik.info

Veröffentlicht in: on April 26, 2009 at 7:50 Kommentar schreiben
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Kaffeezubereitung / French Press

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Kaffeezubereitungen.

Dabei einige wichtige Punkte im Bezug zu French Press-Zubereitung:

  • Ideale Trinktermperatur für Kaffee ist 60-70 Grad
  • Gemahlener Kaffee verliert bereits nach 10 Minuten an Aroma
  • Kaffee sollte eine bestimmte Temperatur nicht überschreiten. Ideal scheint es bei 90-94 Grad zu sein.

Interessant ist jetzt, das im Netz verschiedene Zeiten für das Verweilen des Kaffees in der French Press-Kanne genannt werden. Ich denke oftmals viel zu lange.

Warum? Zum einen wenn ich einen Kaffeebecher nehme mit etwas kalter Vollmilch drin – und ich eine French Press-Kanne mit ca. 91 Grad heissen Wasser (habe Tee-Thermometer) aufkoche und quasie sofort aber langsam den Stempel herunterdrücke (ca. 1-2 Minute Verweildauer) so ist der Kaffee in der Tasse lediglich 60 Grad warm. Also am unteren Rand der Trinkempfehlung. Demgemäß bedeutet jede weitere Minute Verweildauer in der Kanne ein weiteres Absinken der Trinktemperatur.

Mir scheinen die meisten Empfehlungen, die man liest sind entweder frei erfunden, einfach kopiert und selten überprüft.

Ich selbst tendiere beim Trinken auch mehr zu kleinen Tassen, da dort der Kaffee wegen der geringeren Menge schneller getrunken ist. Eigentlich schmeckt er besser je frischer er ist. Was oft üblich ist – z.B. so eine French-Press-Kanne zu nehmen und daraus dann auch Kaffee nachzuschenken bedeutet das der Kaffee dort weiter abkühlt und auch auf dem Bodensatz steht. Der letzte Schupf enthält dann auch oft einiges an Bodensatz.

Daher denke ich: Kleinere Mengen bereiten, dafür öfters wenn Bedarf besteht und auch nicht so lange stehen lassen so wie große Becher eher meiden oder in Ausnahmefällen (z.B. auch wenn durch Schaumkrone Wärme gehalten wird.

Kaum jemand trinkt gerne kalten Kaffee – aber große Becher werden gerne bevorzugt. Und dann bleibt die Kälte nicht aus. Nur nimmt sie langsam ab.

Kommentare dazu wie Ihr die Sache seht gerne willkommen. Bei Tips aber bitte auch begründen wie ihr dazu kommt. Rezepte und Meinungen gibt es eh wie Sand am Meer. Mein Ziel ist einfach nur aus den bestehenden Gegegbenheiten den besten Kaffee herauszudrücken.

Professionalisierung von Social Events

Cem Basman schreibt in seinem Blog unter Web-Events: Zwang zu mehr Professionalität , dass er meint so etwas wie BarCamps oder Unkonferenz müssten professioneller werden weil der „Mainstream“ das fordere. Er habe verstanden.

Ich glaube aber er hat da etwas wesentliches nicht verstanden – nämlich dass diese Art Events eben bereits eine Gegenbewegung war – im wesentlichen ein „Jede ist Teil einer Veranstaltung“ anstatt einer Konsumeinstellung. Gerade dass war ja das ermüdende. Das was mich nachwievor stört ist, wenn auf Webmontagen zum einen die Teilnehmerinnen nicht richtig partizipieren oder viel eher noch diejenigen die einen Vortrag halten, den ewig lang ausdehnen hochspezifisch und am Ende bleibt doch vieles unerwähnt und Fragen offen.

Ich habe mir angewöhnt meine Kurzvorträge so zu halten, dass sie für Interventionen offen sind – und das gelingt mir auch zunehmen besser. Bereits während des Vortrages kommt es da zu Kritik und Nachfragen und die Rollen von Zuhörern und Vortragenden weichen sich auf.

Ich glaube  das da viele Leute noch eine Menge zu lernen haben. Die Erwartungshaltung an sich selbst und die Vortragenden ist sehr hoch – viele Leute möchten immer noch gerne erschlagen werden von einem brillianten Redner, der es einfach WEISS oder DRAUF HAT. Und genau das schreckt auch vor der Partizipation ab. Das Wesentliche ist das Ablösen von Erwartungshaltung im Publikum und auf der Bühne – bzw. idealerweise ist da gar keine Bühne.

Ich habe noch kein BarCamp besucht – aber was ich so via Video konsumieren konnte, sieht zumindest in Deutschland immer nach dem Gegenteil der Grundidee aus – nach dem Schlechtesten aus beiden Ideen: Einerseits weniger Sprecher – zum anderen aber immer noch lange Vorträge mit geringem Neuigkeitsgehalt und wenig anregend zu Kritik, Nachfragen oder Beteiligung.

In den USA scheint es da offenere Situationen zu geben.

Die Forderung nach Professionalisierung von BarCamps würde bedeuten den negativen und falschen Ansatz, den die Dinger in Deutschland eh schon haben zu verstärken. Ich denke was passiert ist, ist das BarCamps von vielen Leuten überlaufen wurden und von Firmen vereinnahmt, die den anderen Ansatz nicht einmal ansatzweise verstanden haben.

Wer aus der Idee einer Selbstorganisation ein bezahltes Event macht, kehrt die Idee auf den Kopf. Dann wird es wieder zu einem Foo Camp. Die gab es wohl in Deutschland nicht so. Bzw. eben normale Konferenzen, die einige Unkonferenz-Techniken adaptieren. Typisch für Deutschland ist dabei, dass in der deutschsprachigen Wikipedia jeder Ansatz eines Artikels zu Unkonferenzen immer gelöscht wurde.

Aus meiner Sicht sieht es so aus, dass man sich bislang geweigert hat sich nur annährend mit den Ideen zu beschäftigen. Die Hauptschuld tragen dabei die Veranstalter und Vortragenden, die es nicht verstanden haben die Besucher zu aktivieren und stattdessen sich mehr darum gekümmert haben die Events aktiv zu bewerben – eben aus ihrer üblichen Denke heraus. Das die Situation wie heute eintreten würde war absehbar. Einfach nur zu sagen das man ein BarCamp veranstaltet, aber im  Wesentlichen dann nur anders zu machen dass man weniger Eintritt nimmt und jeder Idiot einen langen Vortrag hält kann es nicht sein. Auf eineme chten BarCamp überleben Idioten keine 2 Minuten. Auf deutschen BarCamps scheinen sie sich dagegen zu vermehren.

Und dann am Ende wenn man alles falsch gemacht hat zu meinen das mehr vom Falschen zum Richtigen führen könnte ist ja wohl der größte Witz!

Werbeagentur für Atomkraft greift Umweltschützer an

Eigentlich wollte ich auf die Kampagne gar nicht unbedingt verlinken. Aber da die Idioten von Jung von Matt hier ein Exempel statuieren wollen möchte ich auf diese Fiesheiten hinweisen und verlinke erst mal nur auf die Infos von Urgewald (klick oben auf Bild).

Weg mit Atomkraft, Weg mit RWE, Weg mit Jung von Matt !