VW-Aktie

Ich verstehe auch nicht, das die VW-Aktie nicht vom Handel ausgesetzt wird. Das ist doch nur noch ein Witz. So wird die Börse endgültig zum Russischen Roulette. Und ich denke auch da wird die Deutsche Börse irgendwann nicht drum herum kommen. Ich denke im Moment mag mans noch gerne, weil sie die Börse nach oben zieht. Aber das ist ja alles nur Schein.

Veröffentlicht in: on Oktober 29, 2008 at 2:48 Kommentar schreiben
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Ticker #10 zur Finanzmarktkrise

Nachdem diese Woche schon einige glaubten die Finanzkrise sei überstanden – sehen wir am Wochenende dann doch mehr von dem, was noch kommt. Dazu gleich: Das es schlimmer kommt als überall geschrieben weiss jeder, der sich etwas mit den Zusammenhängen beschäftigt. Die ganzen Billionen, die derzeit von den Regierungen ausgegeben werden sichern nichts ab, dienen nur dazu sie weiter zu verschulden und landen im Gulli.

Passend hierzu die FTD:

Veröffentlicht in: on Oktober 18, 2008 at 5:26 Kommentar schreiben

Ticker #9 zur Finanzmarktkrise

In den gestrigen Tagesthemen wurde berichtet das die EU beschlossen hat das keine Großbank bankrott gehen soll. Aha – also die Brandstifter werden beschützt während kleiner Banken, die Opfer der Politik der Großbanken werden aufgekauft werden sollen. Dann sah sich Merkel dazu berufen den Staat als zentrale Kontrollinstanz hochzuloben. Komisch, warum hat man dann immer das Gegenteil getan? Dann will man die Gehälter der Banker angeschlagener Banken, die die Hilfe der Bundesregierung in Anspruch nehmen auf 500.000 EURO jährlich beschränken. Da wird einfach wieder an der Neiddiskussion gebastelt. Auf der anderen Seite will man aber nichts an der Wurzel der Probleme tun – Augenwischerei. Der Börsenexperte der Tagesthemen behauptete, das es ein Gesetz der Marktwirtschaft sei, das ein Staat der Anteil an Unternehkmen kauft auch die Regeln bestimmt. Aha – Marktwirtschaft ist also wenn der Staat Anteilseigentümer an Unternehmen hat und zentralistisch Regeln aufstellt. Ich dachte immer das wäre die Definition von Sozialismus?

Also Sozialismus= Marktwirtschaft, Dann ist wahrscheinlich Sozialismus= zügellöser Kapitalismus?

Und dann war da noch der Herr Joachim Wagner, der in einem Kommentar gleich klarstellte, das das derzeitige Paket der Bundesregierung „alternativlos“ sei. Ich habe gelernt das man das das Tina-Prinzip nennt. Auf deutsch: Man darf die ganzen Maßnahmen nicht infrage stellen – es ging nur so und nicht anders – das gilt wohl auch für die ganzen anderen Regierungen die alle unterschiedlich auf die Krise reagierten.

Demokratie ist also wenn keine Fragen gestellt werden dürfen. Es gibt eine zentrale Meinung und die darf nicht hinterfragt werden. Denn wir haben ja Krise. Nun seid schon still – ihr dürft uns dann ja nächstes Jahr wieder wählen.

Da halte ichs doch lieber mit den Iren und sage NEIN.

Und das mag die Tagesthemen gar nicht. Man pickte sich einen der EU-Vertragsgegner heraus, unterlegte einige Fakten mit Psycho-Musik und stellte das NEIN der Iren als Werk der USA dar. Oh ja die Weltverschwörung. Diese Iren waren also alle nur bezahlt. Wenn Nachrichten mit Psycho-Musik arbeiten schrillen bei mir allerdings immer die Alarmglocken. Manipulation live!

Hört bitte auf uns zu verarschen! Untersucht mal bitte die Beziehungen zwischen den Politikern und  den Banken, die zu retten sie versprochen haben!

„Köche, nichts als Köche. Es war schrecklich.“

Marcel Reich-Ranicki im Interview

„Ich konnte es nicht mehr aushalten“

Meinen Respekt, sicher ist Reich-Ranicki eine Person, die auch sich selbst gerne in Den Vordergrund rückt – aber alles was er sagt kann ich unterschreiben – zudem … sehr mutig. Alles andere an Kritik kann ich nicht nachvollziehen – den mut den er hatte, hatte dort sonst niemand gezeigt. Das soll erst mal jemand nachmachen.

Passend dazu auch: Elke Heidenreich, Reich-Ranickis gerechter Zorn und Reich Ranicki Interview in Deutschlandradio Kultur

POINTER: Welche Geldanlage ist sicher (Verbraucherzentrale NRW)

Veröffentlicht in: on Oktober 9, 2008 at 11:17 Kommentar schreiben
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Ticker #8 zur Finanzmarktkrise

Ticker #7 zur Finanzmarktktrise

Der lustige Begriffe „Nullwachstum“ – fast so gut wie „Nullschrumpfung“ soll auf die deutsche Wirtschaft im nächsten Jahr zutreffen.

Presseschau n-tv: „Die Angst geht um

Erweiterung (Handesblatt -Blogs):

Das Handelsblatt löscht einen Beitrag in einem Blog von Harald Uhlig (Professor am Department of Economics der University of Chicago) mit der Begründung „die Befürchtung, dass der Blog-Beitrag von Herrn Uhlig in der Öffentlichkeit irrtümlich nicht als die persönliche Meinung eines Wissenschaftlers, sondern als redaktioneller Beitrag des Handelsblatt wahrgenommen werden könnte und der Eindruck entsteht, das Handelsblatt rufe zu einem „Run“ auf die Commerzbank und andere Finanzhäuser auf.

Meine Meinung zu dem Vorfall: Wenn ein einzelner Beitrag als Gefahr angesehen wird, dann muss der Beitrag entweder sehr viel wahrer gewesen sein als zu vermuten war oder es um die Finanzen viel schlimmer stehen als wir alle vermuten. Daher kann man nur alle Sparer aufrufen ihre Konten zu plündern und diese stattdessen in vernünftige lokale Projekte zu stecken. Offenbar sind keine Einlagen sicher – warum sonst sollte man so eine Meinung löschen. Das Handelsblatt sollte sich bewusst darüber sein das gerade solche Löschung den gegenteiligen Effekt haben. Und bitte löschen sie dann auch Beiträge die zu optimistisch sind. Sie sollten auf der Seite der Anleger und Sparer stehen und nicht nur auf der Seite der Großbanken!
– Aber: Der Blog geht weiter.

Ticker #6 zur Finanzmarktkrise

Der IWF meldet das sich die weltweiten Verluste derzeit auf 1,4 Millionen Dollar belaufen. Opel stoppt die Produktion in mehreren Werken.

Steinbrück faselt von einem „Schirm für Deutschland“ und ein Banker sagte dazu im Fernsehen das es ja bewiesen sein das wenn man einen Regenschirm mitnimmt es nicht zu regnen anfängt. Na wenn das deren Logik ist. Währenddessen nutzt Merkel die Krise um sich wieder einmal zulasten der Politik zu profilieren.

Und wieso soll man der Politik vertrauen die diese Krise weder hat kommen sehen noch darauf vorbereitet scheint. Im Grunde versucht man die ganhze Zeit nur die Bürger zu beruhigen damit die Wirtschaft in Ruhe ihr Scherflein ins trockene bringen kann.

Euro und Europa

Eine Frage hätte ich da: Wozu haben wir eigentlich eine Euro-Zone, wenn dann bei der ersten Krise wieder jedes Land seine eigene Politik macht? Wäre für den Euro nicht eine gemeinsame Finanzpolitik bei einer gemeinsamen Krise Grundvoraussetzung? Es ist ja eben keine rein deutsche oder italienische Krise.

Ticker #5 zur Finanzmarktkrise

Gestern wurde bei Anne Will über die Finanzmarktkrise debattiert. Erfreulich das Herr Dreßler auch einige Punkte ansprach, die ich hier bereits nannte (Video-Seite). Inzwischen hat sich wieder einiges getan. AFP meldet das Deutschland wohl über eine Billionen Dollar und nicht 568 Milliarden. Die GRÜNEN fordern mittlerweile die Verstaatlichung der HRE.

Zur Situation der Autoindustrie: Autobauer im Sog der Finanzmarktkrise Feiertagszusammenfassung.

Dann noch: Unicredit

Und noch mal Fortis: BNP übernimmt Mehrheit an Fortis-Bank und belgisches Versicherungsgeschäft

Man sollte nicht vergessen, das es durchaus noch alleine in Europa weitere hundert Banken und Finanzinstitutionen treffen kann. Meines Erachtens kann man nicht den Steuerzahler für alle diese Anlagen zahlen lassen.

Apropos – (hier ist die DAX-Kamera )